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Aldi kennzeichnet erste Eigenmarken mit dem Nutri-Score

Mehr Transparenz  

Das ändert Aldi jetzt bei seinen Eigenmarken

11.03.2021, 13:50 Uhr | AFP

Aldi kennzeichnet erste Eigenmarken mit dem Nutri-Score. Aldi: Der Discounter führt eine neue Kennzeichnung bei den Eigenmarken ein. (Quelle: imago images/CHROMORANGE)

Aldi: Der Discounter führt eine neue Kennzeichnung bei den Eigenmarken ein. (Quelle: CHROMORANGE/imago images)

Der Discounter Aldi hat es schon länger geplant – bald soll die Neuerung auf einigen Eigenmarken abgebildet sein. Vor allem Verbraucher können davon künftig profitieren. 

Aldi Nord und Aldi Süd führen die neue Lebensmittelkennzeichnung Nutri-Score bei ihren Eigenmarken ein. Kunden finden die Nährwertampel zunächst auf der Vorderseite verarbeiteter Produkte "aus relevanten Warenbereichen" von vier gemeinsamen Eigenmarken, wie beide Handelsketten mitteilen.

Dazu zählen demnach verschiedene Obst- und Gemüsekonserven, Tiefkühl-Gemüse sowie Pizza. Die gekennzeichneten Produkte seien "nach und nach" in den Filialen erhältlich.

Nutri-Score als Orientierung für Kunden

"Der Nutri-Score macht es für unsere Kunden einfacher, Produkte innerhalb einer Kategorie miteinander zu vergleichen", erklärt der Einkaufsdirektor bei Aldi Süd, Lars Klein. Das helfe auch bei einer bewussteren Ernährung.

Nutri-Score: Die fünfstufige Farb-Buchstabenkombination reicht von einem grünen A bis zum roten E. (Quelle: imago images/Future Image)Nutri-Score: Die fünfstufige Farb-Buchstabenkombination reicht von einem grünen A bis zum roten E. (Quelle: Future Image/imago images)

"Für uns ist der Nutri-Score eine Chance, die Rezepturen unserer Produkte nochmals zu prüfen und weiter zu optimieren", erklärt Tobias Heinbockel, zuständig für das Warengruppenmanagement bei Aldi Nord. Verbraucher könnten "Erfolge durch Rezepturveränderungen" nun direkt auf der Verpackung sehen.

Nach Informationen der Verbraucherschutzorganisation Foodwatch hatten Aldi Nord und Aldi Süd bereits Ende 2019 geplant, die Nährwertampel "auf relevanten Eigenmarken-Produkten aufzubringen". Im November 2020 war der für Hersteller freiwillige Nutri-Score schließlich auch offiziell eingeführt worden. Die fünfstufige Farb-Buchstabenkombination, die auf Verpackungen aufgedruckt wird, reicht von einem grünen A bis zum roten E. Die Bewertung ist beispielsweise ungünstig, wenn zu viele Fette, Zucker oder Salz in einem Lebensmittel enthalten sind.

Mehr Hersteller verwenden Kennzeichnung

Mitte Februar teilte Ernährungsministerin Julia Klöckner (CDU) mit, dass sich seit dem Start insgesamt 116 Lebensmittelhersteller mit 236 Marken für den Nutri-Score registrieren ließen. "Die Zahlen und der Zuspruch steigen kontinuierlich", betont sie.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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