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"Mogelpackung des Monats": Diese Süßigkeit ist jetzt viel teurer


Diese Süßigkeit ist die "Mogelpackung des Monats" September

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 19.09.2021Lesedauer: 2 Min.
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Süßigkeiten (Symbolbild): Eine versteckte Preiserhöhung haben Verbraucherschützer bei einem Snack entdeckt.
Süßigkeiten (Symbolbild): Eine versteckte Preiserhöhung haben Verbraucherschützer bei einem Snack entdeckt. (Quelle: Jochen Tack/imago-images-bilder)
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Die Verbraucherzentrale Hamburg hat ein Produkt zur "Mogelpackung des Monats" gekürt, von dem Kunden immer weniger für ihr Geld bekommen. Denn die versteckte Preiserhöhung fällt nicht zum ersten Mal auf.

Wird die Füllmenge reduziert, während der Preis gleich bleibt, spricht man von versteckter Preiserhöhung. Die Verbraucherzentrale Hamburg hat aus diesem Grund verschiedene Sorten M&M's von Mars zur "Mogelpackung des Monats" gekürt. Diese seien zuletzt um bis zu 14 Prozent teurer geworden.

Das sind die "Mogelpackungen des Monats"

So haben sich laut den Verbraucherschützern die Füllmengen von "M&M's Chocolate" und "M&M's Peanut" von 330 g auf 300 g reduziert. Der Preis hat sich allerdings nicht geändert, was einer Preissteigerung von zehn Prozent entspricht. Zudem ist nun ein rotes Banner auf der neuen Verpackung zu sehen, auf dem "Large" geschrieben steht – obwohl der Inhalt nicht größer, sondern kleiner geworden ist.

"M&M's Chocolate" von Mars: Weniger Inhalt, aber gleicher Preis.
"M&M's Chocolate" von Mars: Weniger Inhalt, aber gleicher Preis. (Quelle: Verbraucherzentrale Hamburg)

Noch höher ist die Preissteigerung der beiden M&M's-Sorten bei den kleineren Packungen. Hier wurde die Füllmenge von 250 g auf 220 g reduziert – und damit 14 Prozent teurer. Und auch die Sorte "M&M's Crispy" ist betroffen. Statt 281 g sind nun 255 g in der großen Packung enthalten, in der kleineren Tüte sind nun nur noch 187 g statt zuvor 213 g abgefüllt.

Nicht die erste versteckte Preiserhöhung bei M&M's

Die Verbraucherzentrale Hamburg kritisiert zudem, dass der Nahrungsmittelkonzern Mars die Füllmenge der Schokolinsen schon mehrere Male geändert hat, sodass es von 2007 bis 2020 eine Preissteigerung von knapp 120 Prozent bei diesem Produkt gegeben habe. Auch andere Süßigkeiten wie Twix, Mars oder Bounty seien immer wieder von versteckten Preiserhöhungen betroffen.

Die Preisanstiege sind laut Mars auf Rezepturverbesserungen zurückzuführen, da das Unternehmen 2020 den künstlichen Farbstoff Titandioxid aus den M&M's entfernt habe. In einer Stellungnahme des Konzerns heißt es weiter: "Daneben sind wir selbst mit steigenden Kosten, z. B. in der Logistik oder in der Beschaffung, konfrontiert. Wir versuchen die Kostensteigerungen mit effizienteren Prozessen intern auszugleichen. Das gelingt uns nicht immer, sodass wir uns in einigen Fällen für eine Reduktion der Größe oder Grammatur entscheiden."

Allerdings merkt die Verbraucherzentrale an, dass M&M's neben einem hohen Zuckergehalt von 66 Prozent weiterhin Zutaten wie Palmfett, künstliche Aromen oder den aus Schildläusen gewonnenen Farbstoff Karmin (E 120) enthalten.

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Verwendete Quellen
  • Verbraucherzentrale Hamburg
  • Stellungnahme Mars
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