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Kinder sehen früh ungewollt Pornos

dpa, hs, t-online.de

Aktualisiert am 25.10.2017Lesedauer: 2 Min.
Kinder und Jugendliche werden einer Studie zufolge sehr früh und oft ungewollt mit sexuell expliziten Inhalten im Internet konfrontiert.
Kinder und Jugendliche werden einer Studie zufolge sehr früh und oft ungewollt mit sexuell expliziten Inhalten im Internet konfrontiert. (Quelle: Julian Stratenschulte/Illustration./dpa)
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Das Internet ist voll von pornografischen Inhalten, die immer extremer werden. Kinder und Jugendliche können sich dem Anblick von sexuell expliziten Inhalten nicht immer entziehen, selbst wenn sie es wollen.

Kinder und Jugendliche werden sehr früh und oft ungewollt mit sexuell expliziten Inhalten im Internet konfrontiert. Fast die Hälfte von 1048 Teilnehmern einer repräsentativen Umfrage unter 14- bis 20-Jährigen habe angegeben, "Hardcore-Pornografie" gesehen zu haben, berichten die Universitäten Hohenheim und Münster.

Hälfte des Pornografiekonsums ungewollt

In der Gruppe der 14- und 15-Jährigen hätten dies ein Drittel erklärt. Rund die Hälfte der Begegnungen mit Pornografie im Netz sei ungewollt gewesen. "Von den Mädchen gaben knapp 60 Prozent an, dass der Kontakt zu pornografischen Inhalten ungewollt war, bei den Jungen waren es nur 37 Prozent", erklärt Jens Vogelgesang von der Uni Hohenheim.

Das bei der Befragung angegebene durchschnittliche Alter für solche Erstkontakte lag bei 14,2 Jahren. Die Studie zeige zugleich, dass sie früher stattfinden. So gehe aus den Angaben der 14- und 15-Jährigen hervor, dass sie im Durchschnitt erst 12,7 Jahre alt waren, als sie erstmals Pornografie im Netz sahen. Der Zugang erfolge zu 70 Prozent über Laptop, Computer oder Smartphone.

Es reichen ein paar alberne Anfragen bei den Suchmaschinen, um auf Internetseiten mit expliziten Inhalten zu stoßen. Neugierige Kinder suchen gezielt nach Begriffen, die sie im Aufklärungsunterricht oder auf dem Schulhof aufgeschnappt haben. Dann kann es schnell gehen und der Klick auf die Pornoseite ist gemacht.

"Da die Mediennutzung oft heimlich passiert, müssen Kinder und Jugendliche mit der Verarbeitung dieser Inhalte allein und ohne elterliche oder schulische Einflussnahme zurechtkommen", sagt Thorsten Quandt vom Institut für Kommunikationswissenschaft der Universität Münster. Der Umfrage zufolge spricht mehr als die Hälfte der Jugendlichen nach dem Erstkontakt mit niemandem darüber, nur 4 Prozent diskutieren den Vorfall mit Lehrern oder Eltern.

Medienkompetenz schützt Kinder

Stärken Sie die Medienkompetenz Ihrer Kinder, denn nur so können sie sich in der Flut der Reize durch Internet und Fernsehen souverän orientieren. Technische Filter können eine Hilfe sein, um gefährdende Inhalte auszublenden. Allerdings bieten sie keinen umfassenden Schutz und können von etwas älteren Kindern umgangen werden.

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