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Psychologe erklärt: Was steckt hinter sexueller Gewalt unter Kindern?

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INTERVIEWEin Psychologe erklärt  

Was steckt dahinter, wenn ein Kind ein anderes sexuell missbraucht?

Ein Interview von Claudia Hamburger

15.09.2018, 14:35 Uhr
Psychologe erklärt: Was steckt hinter sexueller Gewalt unter Kindern?. Sexuelle Gewalt: Zwischen Täter und Opfer liegt meistens ein Machtgefälle vor. (Quelle: Getty Images/spukkato)

Sexuelle Gewalt: Zwischen Täter und Opfer liegt meistens ein Machtgefälle vor. (Quelle: spukkato/Getty Images)

Vor einiger Zeit ist ein Zehnjähriger von anderen Grundschülern auf Klassenfahrt vergewaltigt worden. Der Fall ging durch die Presse, machte fassungslos. Warum tun Kinder so etwas?

Wenn ein Kind ein anderes Kind sexuell missbraucht, geht es dabei meistens nicht um sexuelle Befriedigung, sagt Andrej König. Er ist forensischer Psychologe und Professor an der Fachhochschule Dortmund. Im Interview erklärt er, was stattdessen die Motive hinter sexuellen Übergriffen unter Kindern sind und ob sie ein erstes Anzeichen von pädophilen Neigungen sein können.

t-online.de: Wie kommt es zu sexueller Gewalt unter Kindern?

Andrej König: Das kann ganz unterschiedliche Ursachen haben. Nicht jeder sexuelle Übergriff oder jede sexuelle Gewalthandlung muss prinzipiell sexuell motiviert sein. Es gibt drei weitere Motive, die dazu führen können, dass Kinder Kinder missbrauchen. Gerade bei Minderjährigen kann es zu sogenannten Übersprunghandlungen kommen. Das passiert oft im Rahmen von Vater-Mutter-Kind-Spielen oder Doktorspielen. Vor allem kleinere Kinder wissen vielleicht noch nicht, wo Grenzen sind und welche Verhaltensweisen sich nicht gehören. Weil die Grenzen von Eltern nicht erklärt und in der Grundschule nicht thematisiert wurden. Eine zweite Variante ist, dass es um Macht und Gewalt geht. Also darum, ein anderes Kind zu erniedrigen, zu ärgern, zu verletzen. Auch da steht weniger die sexuelle Befriedigung im Vordergrund, sondern eher die Erniedrigung des anderen beteiligten Kindes.

Und das dritte Motiv?

Die dritte Variante, sie trifft auf etwa die Hälfte oder je nach Studie sogar auf 80 Prozent der Fälle zu, ist, dass die sexuell übergriffigen Kinder und Jugendlichen eigene sexuelle Missbrauchserfahrungen erlitten haben. Dann geht es den Kindern oder Jugendlichen darum, aus dieser Opferrolle rauszukommen und durch eigene Übergriffe das Gefühl zu haben, der Mächtige zu sein. Und dadurch selbsterlittenes Leid zu verarbeiten.

Gibt es äußere Umstände, die solche Vorfälle begünstigen?

Oft verschwimmen auch im Elternhaus von sexuell übergriffigen Minderjährigen Grenzen, Sexualität wird offen gelebt. Der Onkel sitzt zum Beispiel im Wohnzimmer und der Porno läuft und die Kinder springen da rum und gucken sich das an. Es herrscht also eine gewisse sexuelle Verwahrlosung im Elternhaus. Wo es keine Schamgrenzen gibt, wo die Tür offensteht und die Mutter mit ihrem Lebenspartner verkehrt und keine Grenzen aufgezeigt werden können. Zudem finden bei Minderjährigen Übergriffe durchaus auch in einer Gruppe statt, wo die Gruppendynamik eine Rolle spielt. Bei erwachsenen Sexualstraftätern ist es in der Regel hingegen ein Eins-zu-eins-Kontakt.

Wo finden solche Übergriffe in der Regel statt?

Diese Übergriffe finden häufig da statt, wo Kinder und Jugendliche aufeinander treffen. Sei es also im eigenen Haushalt, beim Spielen draußen, im Kindergarten oder in der Schule. Sie finden dort an Orten statt, die nicht einsehbar sind, wo die Handlungen nicht sofort entdeckt werden.

Sie hatten anfangs angesprochen, dass solche Taten nicht immer sexuell motiviert sind. Findet trotzdem eine sexuelle Befriedigung statt?

Wenn man sexuelle Befriedigung als Orgasmus definiert, findet das höchstens in fünf Prozent der Fälle statt. Somit kann man häufig lange darüber diskutieren, wann es sich um einen sexuellen Übergriff handelt und wann nicht. Die Trennung ist in der Praxis gar nicht so einfach. Ein Beispiel aus der Kinder- und Jugendhilfe: Drei Jungs zwischen zehn und 14 Jahren alt spielen im Wald. Ein zwölfjähriger Klassenkamerad kommt dazu. Die nehmen ihn, fesseln ihn an den Baum, ziehen die Hose runter und schlagen mit Brennnesseln auf den entblößten Hintern. Der eine Junge uriniert auch auf den Hintern. Ist das ein sexueller Übergriff, weil der Hintern entblößt war? Weil einer der Jungen das Glied rausgeholt hat? Oder ist das eine Gewalttat?

Andrej König, Jahrgang 1978, ist forensischer Psychologe und Professor für Methodenlehre und Statistik an der Fachhochschule Dortmund. Er forscht unter anderem zu sexuellen Übergriffen durch Kinder und Jugendliche und arbeitet als Therapeut.

Man fragt sich, wie Kinder auf die Idee zu sexuellen Gewalttaten kommen. Woher haben sie das Wissen darum?

Menschliche Sexualität funktioniert ab der Geburt, die Orgasmusfähigkeit ist bereits vollkommen vorhanden. Es gehört zur Entwicklung dazu, das eigene und das andere Geschlecht eher Neugier geleitet zu erforschen. Etwa 90 Prozent aller Erwachsenen berichten, vor dem zwölften Lebensjahr bereits erste sexuelle Erfahrungen im Rahmen von Doktorspielen und in der Regel nicht im Sinne von Geschlechtsverkehr gesammelt zu haben. Man hat also beispielsweise die Genitalien des besten Freundes oder der besten Freundin angefasst, geguckt, wie sieht das bei dir aus, wie sieht das bei mir aus. Das gehört zu einer normalen kindlichen Entwicklung dazu und findet eben nicht erst mit der Pubertät statt, sondern viel früher. Das ist ja auch vollkommen in Ordnung, solange das nicht gegen den Willen oder zum Schaden von einem anderen Kind geschieht. Sobald Machtmissbrauch, Gewaltanwendung, Erniedrigung oder Bedrohung dazu kommt, wird es zum Übergriff oder zu sexueller Gewalt.

Wie gehen die Täter dabei vor?

Manche sexuell übergriffigen Minderjährigen gehen sehr subtil vor. Nach dem Motto: "Wenn du jetzt nicht das mit mir machst, dann bin ich nicht mehr dein Freund." Gerade, wenn das eine Kind deutlich jünger ist, vielleicht zu dem anderen aufschaut, und noch kein Wissen über Sexualität hat, ist es möglicherweise bereit, solche Handlungen sogar ohne Widerstand mitzumachen. Eine andere Möglichkeit wäre, physische Gewalt anzuwenden, ein anderes Kind also zu zwingen, was aber tendenziell seltener vorkommt. Und die dritte Variante wäre eben, dass das Kind droht durch Sätze wie "Ich erzähle deinen Eltern dieses oder jenes." und "Ich verprügele dich." Das wäre verbale Gewalt. Und eine Kombination aus den drei Dingen ist natürlich ebenso möglich.

Kennen die Täter ihre Opfer?

90 Prozent aller übergriffigen Minderjährigen kennen ihr Opfer bereits. Lediglich in zehn Prozent der Fälle handelt es sich um Unbekannte oder nur flüchtig Bekannte. Es kommt sehr selten vor, dass Kinder in einen anderen Stadtteil gehen und dort ein ihnen vollkommen unbekanntes Kind missbrauchen.

Was ist sonst noch typisch bei der Beziehung zwischen Opfer und Täter?

Häufig liegt ein Machtgefälle vor. Das übergriffige Kind ist dem Opfer in irgendeiner Form überlegen, körperlich oder geistig. Das Opfer ist tendenziell jünger. Man sieht nicht selten, dass es geistig noch nicht so weit entwickelt ist, und durch das andere Kind durch manipulative Verhaltensweisen zu sexuellen Handlungen bewegt wird.

Gibt es Kinder, die besonders gefährdet sind, zu Tätern zu werden?

Bei den Kindern, die aufgrund von sexuell übergriffigem Verhalten in der Kinder- und Jugendhilfe landen, treten im Vergleich zu Kindern, die nicht dort landen, häufiger psychische Erkrankungen auf. Das können Verhaltensstörungen und emotionale Störungen sein, oder auch Entwicklungsstörungen und Intelligenzminderungen. Sie sind aber keine Ursache für sexuelle Übergriffe.

Können sexuelle Übergriffe im Kindes- und Jugendalter ein erstes Anzeichen von pädophilen Neigungen sein?

Sogenannte sexuelle Präferenzstörungen wie Pädophilie sind eher nicht der Grund für sexuelle Übergriffe im Kindes- und Jugendalter. Sie sind eher die Ausnahme. Eine solche Störung ist erst ab 16 Jahren diagnostizierbar und auch nur dann, wenn der Abstand zwischen Täter und Opfer mindestens fünf Jahre beträgt. In einer Studie, die wir durchgeführt haben, gab es bei einem Prozent der sexuell übergriffigen Jugendlichen den Verdacht auf eine solche Störung.

Mangelt es den Tätern an Empathie?

Das mag in Einzelfällen so sein. Bei kleinen Kindern, wenn ein Neunjähriger beim Doktorspiel das Stethoskop in die Scheide eines Mädchens einführt ohne vorher zu fragen und ohne zu wissen, dass das wehtun kann. Bei älteren Tätern oder Jugendlichen aber, die in der Regel schon ein größeres Wissen über Sexualität haben, ist es kein Mangel an Empathie. Da will der Täter das Opfer schließlich meist erniedrigen und weiß in der Regel ganz genau, wie er das zu tun hat. Eine der stärksten Formen der Erniedrigung ist die sexuelle Erniedrigung.

Andrej König ist forensischer Psychologe. Er lehrt an der Fachhochschule Dortmund. (Quelle: privat)Andrej König ist forensischer Psychologe. Er lehrt an der Fachhochschule Dortmund. (Quelle: privat)

Wie können sich Kinder vor sexuellen Übergriffen schützen?

Es gibt nicht die eine Verhaltensweise, wie man sich als Kind davor schützen kann. Natürlich sollte ein Kind mutig sein, seine eigenen Grenzen benennen zu können. Zudem  gibt es viele Präventionsprogramme an Schulen. Das Problem dabei ist nur, dass man dadurch die Verantwortung ein bisschen auf die Opfer schiebt – die aber natürlich keine Verantwortung haben. Man sagt den Kindern, sie müssen nein sagen können, genau das können Kinder aber oft nicht. Wenn es der beste Freund ist, der einem wichtig ist und den man nicht verlieren möchte, macht man als Kind relativ viel mit, ohne dem zu widersprechen.

Welche Folgen hat sexueller Missbrauch unter Kindern?

Das ist sehr unterschiedlich und hängt davon ab, in welcher Form der Übergriff geschehen ist und was konkret passiert ist. Ein Missbrauch kann vieles sein – das Anfassen im Genitalbereich, das Einführen von Gegenständen in die Vagina, das Urinieren auf den Hintern. Da spielt sicher das Gewaltausmaß eine Rolle, das Gefühl, wie hilflos sich der Betroffene in der Situation gefühlt hat, ob er die Situation erfolgreich beenden konnte, wie das Umfeld mit der Situation umgegangen ist, welche Resilienz, also Schutzfaktoren, der Betroffene mitbringt. Oft haben Kinder, die Opfer von sexueller Gewalt geworden sind, zusätzlich körperliche und psychische Gewalt erfahren. Aber es gibt auch andere Fälle. Nicht jedes Kind, das Opfer wird, ist schwer traumatisiert für den Rest seines Lebens.

Sondern?

Es gibt auch Kinder, die keine psychische Auffälligkeit haben, im stabilen Umfeld groß werden und dann vielleicht einmal Opfer eines sexuellen Übergriffs durch ein anderes Kind werden, das zuhause erzählen, der Täter Konsequenzen erfährt, er zum Beispiel von der Schule fliegt. Da berichten die betroffenen Kinder oder Jugendlichen manchmal, sie hätten sich eigentlich mächtig gefühlt, indem sie darüber sprechen konnten und gesehen haben, dass es Konsequenzen für den Täter gab. Es ist also wichtig, zu schauen, ob sich das Kind überhaupt als Opfer fühlt.

Besteht bei den Tätern die Gefahr, dass sie in Zukunft erneut delinquent werden?

Etwa zehn Prozent der auffälligen Jugendlichen, die im Hellfeld angekommen sind, begehen im späteren Lebensverlauf noch einmal einen Übergriff im Hellfeld. Hellfeld meint dabei alles, was bei den Behörden gemeldet wird – entweder bei der Polizei oder, bei unter 14-Jährigen, beim Jugendamt. Das Dunkelfeld hingegen ist mit Sicherheit der größere Bereich. Das meiste wird eben nicht angezeigt, weil man das als nicht so gravierend erlebt hat oder weil man sich schämt oder weil man Angst vor dem Täter hat.

Wie viele der (gemeldeten) Täter sind weiblich, wie viele männlich?

Ähnlich wie bei anderen Kriminaldelikten auch sind 95 Prozent der sexuell übergriffigen Täter männlich. Man muss aber bedenken, dass oft eine größere Scham besteht, sexuell übergriffige Mädchen anzuzeigen. Das Dunkelfeld bei weiblichen Sexualstraftätern ist mit Sicherheit größer als bei männlichen Sexualstraftätern. Gerade als Junge ist es noch einmal eine größere Scham zu sagen "Ich bin durch ein Mädchen missbraucht worden." Übergriffe durch Mädchen gibt es aber durchaus und die sind in der Mehrzahl auch nicht weniger gewalttätig als durch Jungen. Die Motive sind ebenfalls vielfach die gleichen.

Sind es denn häufiger Mädchen, die Opfer von sexuell übergriffigen Minderjährigen werden?

Nein, es ist nahezu gleich verteilt. Das zeigt noch einmal deutlich, dass es nicht unbedingt um sexuelle Befriedigung geht, sondern darum, Macht auszuüben. Die Täter sind schließlich zu 95 Prozent männlich – und von ihnen ist sicherlich nicht die Hälfte homosexuell. Bei erwachsenen Tätern hat man viel mehr weibliche Opfer als bei minderjährigen Tätern.

Kommt es heutzutage öfters zu sexuellen Übergriffen durch Minderjährige?

Wenn man die Zahlen im polizeilichen Hellfeld betrachtet, ja. Wir haben in den vergangenen zehn Jahren einen deutlichen Anstieg an Sexualdelikten durch Minderjährige bei der Polizei zu verzeichnen. Sexuelle Übergriffe durch Minderjährige werden also häufiger zur Anzeige gebracht.

Welche Rolle spielen sexualisierte Songtexte, der leichte Zugang zu Pornografie über das Internet, gewalttätige Videospiele? Können diese Dinge sexuelle Gewalt von Kindern und Jugendlichen fördern?

Einerseits ja, andererseits nein. Es ist immer die Frage, auf wen solches Material trifft. Wenn ich selbst Gewalterfahrungen besitze, psychische Auffälligkeiten habe, wenn ich mich flüchte in eine virtuelle Welt, weil ich keine Freunde habe, weil meine Eltern mir keine Aufmerksamkeit schenken, dann glaube ich schon, dass Gewaltspiele oder Pornografie auch handlungsleitend sein können für solche Übergriffe. Wenn ich aber in einem behüteten Elternhaus aufwachse, einen großen Freundeskreis habe, aktiv im Fußballverein und kein Außenseiter in der Klasse bin, dann kann ich wahrscheinlich so viele Gewaltspiele spielen, wie ich will, ohne dass jemals in der Realität umzusetzen.

Kinder können also eigentlich ganz gut unterscheiden zwischen Realität und virtueller Welt?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung hat das einmal durch qualitative Interviews mit Kindern und Jugendliche erheben lassen. Die haben gezeigt: Gerade die jetzige Generation an Jugendlichen hat einen recht differenzierte Blick auf Pornografie oder andere virtuelle Inhalte, weil sie im Prinzip von Geburt an damit großgeworden sind. Der älteren Generation, die kein Internet in der Kindheit und Jugend hatte, fällt es hingegen schwerer zwischen Realität und virtueller Realität zu differenzieren, weil sie es eben nicht vom Kleinkindalter kennt. Das Internet bietet letztendlich auch Chancen: Kinder und Jugendliche können sich dort auch aufklären. Dinge recherchieren, die sie sich nicht trauen, ihre Eltern zu fragen. Was vor 20, 30 Jahren eben noch nicht möglich war in der Form, da gab es die Bravo oder so, die aber auch nicht alle Fragen beantwortet hat.

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