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Erdkröte: Eine der größten Amphibienarten in Deutschland

sk (CF)

Aktualisiert am 09.09.2013Lesedauer: 1 Min.
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Die Erdkröte ist eine der größten Amphibienarten in Deutschland und eine der häufigsten in Europa. Im Frühjahr wandern die Erdkröten zu ihren Laichgewässern – viele werden von Autos überfahren.

Anspruchslose Amphibien

Weibliche Erdkröten (Bufo bufo) sind mit einer Länge von bis zu zwölf Zentimetern die größten Amphibien Deutschlands, männliche Exemplare erreichen eine Länge von bis zu zehn Zentimetern. Die Art ist in Deutschland und Europa weit verbreitet und sehr häufig. Die Erdkröte stellt keine großen Ansprüche an ihren Lebensraum und ist daher in Wäldern, halboffenen Landschaften, Auen, in der Nähe von Teichen und Seen oder Streuobstwiesen genauso zu Hause wie in menschlichen Siedlungsgebieten, zum Beispiel in Parks, Schrebergärten, Hinterhöfen, Kellern oder Friedhöfen.

Tupfen und Warzen

Erdkröten verfügen über eine eher plumpe, gedrungene Gestalt und sind einheitlich braun gefärbt. Auf der Oberseite zeigen sich braune Tupfen und viele Warzen. Während der Paarungszeit wachsen den Männchen sogenannte Brunftschwielen an den Innenseiten von Daumen und den zwei benachbarten Fingern, mit denen sie sich besser am Weibchen festklammern können. Erdkröten sind nachtaktiv.

Viele Erdkröten werden von Autos überfahren

Im Frühjahr, sobald die Erdkröten ihr Winterquartier verlassen, wandern sie zu ihren Laichgewässern. Dabei besteigen die Männchen die Weibchen, klammern sich fest und werden während des Begattungsaktes von den Damen nicht selten mehrere hundert Meter zu ihren Laichplätzen getragen. Auf ihren Wegen überqueren die Kröten auch Straßen – viele fallen dem Menschen und seinen Fortbewegungsmitteln zum Opfer. Dabei stehen Erdkröten in Deutschland unter besonderem Schutz und dürfen nicht gefangen, verletzt oder getötet werden. Erdkröten können bis zu 36 Jahre alt werden.

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