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Mönchgrasmücke: Immer seltener auf Vogelzug

Singvogel  

Mönchgrasmücke: Immer seltener auf Vogelzug

01.08.2014, 16:12 Uhr | tg (CF), ar

Mönchgrasmücke: Immer seltener auf Vogelzug. Durch die zunehmend milden Winter zieht die Mönchgrasmücke immer seltener nach Südeuropa (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Durch die zunehmend milden Winter zieht die Mönchgrasmücke immer seltener nach Südeuropa (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Für gewöhnlich verbringt die Mönchsgrasmücke die kalte Jahreszeit in Südeuropa. Doch ihre Bereitschaft zum Vogelzug hat im Laufe der Erderwärmung abgenommen. In milden Wintern überwintert der Zugvogel nun auch hierzulande.

Merkmale der Mönchsgrasmücke: Stimme und Aussehen

Die Mönchsgrasmücke gehört zur Familie der Grasmücken und wird etwa vierzehn Zentimeter groß und zwanzig Gramm schwer. Der Ruf des Vogels ist sehr variabel. Der Gesang beginnt, laut dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), mit einem leisen Gezwitscher gefolgt von einem laut flötenden "Überschlag", der dann aus nahezu reinen Tönen besteht.

Die Federn an Rücken, Schwanz und Flügeln haben einen graubraunen Farbton, während der Kopf und die Unterseite des Körpers grau gefärbt sind. Erkennungszeichen des Mönchsgrasmücken-Männchens ist ein dunkler Farbklecks auf dem Kopf, der vom Aussehen her an die sogenannte Mönchskappe erinnert. Bei den Mönchgrasmücken-Weibchen und Jungtieren ist der Farbklecks rotbraun gefärbt. Die Mönchgrasmücken- Weibchen sind generell etwas bräunlicher gefärbt.

Nahrung und Brutgebiete des Zugvogels

Der Zugvogel bevorzugt schattige Plätze in dichtem Laub – daher ist er auch in Großstädten heimisch, wo er in Garten- und Parkanlagen zu finden ist. Die Nahrung der Mönchsgrasmücke besteht überwiegend aus Insekten, im Sommer aber auch aus Beeren und Früchten, wie zum Beispiel Holunder oder Hartriegel.

Das Nest des Vogels ist in der Regel in Hüfthöhe anzutreffen. Hier brütet der Vogel ein-, bis zweimal im Jahr seine Eier aus. Ehe die Jungen schlüpfen, vergehen zwischen elf und zwölf Tagen. Nach weiteren zehn bis vierzehn Tagen verlassen die Jungvögel das Nest.

Zugverhalten der Mönchsgrasmücke

Mönchsgrasmücken sind in Mitteleuropa die häufigste Grasmückenart. Die Mönchsgrasmücke ist ein Zugvogel, der sein Zugverhalten den Wetterbedingungen anpasst. Aufgrund der milden Winter in Europa kommt es immer häufiger vor, dass der Vogel sein Brutgebiet nicht mehr verlässt, um im südlichen Mittelmeerraum zu überwintern.

Einige Mönchsgrasmücken verkürzen ihre Wanderroute aber auch, indem sie einfach den Winter über in Großbritannien verbringen und dann im Frühjahr die Ersten sind, die sich hierzulande die besten Nistplätze sichern können.

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