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Zugvögel: Gefahren während des Vogelzugs

Tierreich  

Zugvögel: Gefahren während des Vogelzugs

28.11.2013, 11:25 Uhr | kf (CF)

Zugvögel: Gefahren während des Vogelzugs. Viele Vögel werden in Netzen gefangen und verkauft (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Vögel werden in Netzen gefangen und verkauft (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Auf ihren langen Reisen sind Zugvögel großen Gefahren ausgesetzt: Der Vogelzug muss nicht nur natürliche Hindernisse wie Sturm und Gewitter überstehen, sondern wird auch zunehmend durch den Menschen bedroht.

Vogelzug: Gefährliche Reise der Zugvögel

Zweimal im Jahr brechen die Zugvögel zu einer langen Reise auf. Auf ihrem Weg zwischen Brutgebieten und Winterquartieren legen die Tiere enorme Strecken zurück: Bis zu 40.000 Kilometer kann ein Zugvogel im Jahr zurücklegen, so wie die arktische Küstenseeschwalbe.

Der Vogelzug ist von Natur aus ein gefährliches Unterfangen: Gebirgszüge müssen passiert und Stürme durchflogen werden. Insbesondere ältere und kranke Tiere überleben den Vogelzug oftmals nicht. Aber nicht nur die Natur birgt für die Zugvögel Gefahr, sondern auch der Mensch.

Gefahr Mensch: Vogelfang und Strommasten

Auf ihren Hauptflugrouten passieren die europäischen Zugvögel diverse Mittelmeeranrainerstaaten, in denen die Tiere schonungslos gejagt werden. So haben Reporter des Bayerischen Rundfunks ermittelt, dass an der Mittelmeerküste Ägyptens Vogelfang im ganz großen Stil betrieben wird. Die 700 Kilometer lange Küste ist fast vollständig mit illegalen Fangnetzen versehen, die den Zugvögeln nach ihrem kräfteraubenden Flug übers Mittelmeer kaum eine Chance lassen: Millionen Zugvögel, darunter Fitis, Nachtigall, Steinschmätzer oder Ziegenmelker, kommen in den Netzen zu Tode und werden auf dem Markt als Delikatessen verkauft.

Ähnliche Szenen spielen sich auf Malta ab, wo die Vogeljagd laut dem NABU zwar seit dem EU-Beitritt verboten ist, aber immer noch betrieben wird. Doch Gefahren begegnen den Zugvögeln auch hierzulande: An ungesicherten Strommasten können sich die Tiere tödliche Stromschläge zuziehen, woraufhin sie qualvoll verenden.

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