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Pharaoameise: Robuste, gefährliche Allesfresser

Klein aber gefährlich  

Pharaoameise: Robuste, gefährliche Allesfresser

04.07.2014, 16:17 Uhr | hm (CF)

Pharaoameise: Robuste, gefährliche Allesfresser. Ihre Farbe lässt es schon vermuten. Die Pharaoameise ist ein gefährlicher Allesfresser, der auch Krankheiten überträgt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Ihre Farbe lässt es schon vermuten. Die Pharaoameise ist ein gefährlicher Allesfresser, der auch Krankheiten überträgt. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Die Pharaoameise gehört zu den bedrohlichsten Ameisenarten überhaupt. Denn wenn sie erst einmal aufgetaucht ist, ist es schwierig, sie wieder loszuwerden. Ihr winziger Körper steht dabei in Widerspruch zu ihrem eindrucksvollen Namen.

Klein, aber gefährlich: Die Pharaoameise

Die Pharaoameise ist mit eineinhalb bis etwa drei Millimetern Körpergröße winzig, selbst die Königinnen werden nur bis zu fünf Millimeter groß. Und genau das macht sie so gefährlich, denn mit ihrem kleinen Körper kommt die Pharaoameise nahezu überall hinein. Selbst geschlossene Marmeladengläser sind für die kleinen Schädlinge kein unüberwindbares Hindernis. Zudem lassen sich die Winzlinge nur schwer entdecken.

Die aus Ostasien einwanderten Insekten sind absolute Allesfresser, was Sie auch für Menschen gefährlich macht. Keine Sorge, die kleinen bernsteingelben Krabbeltiere werden Sie nicht auffressen. Wenn allerdings Exkremente, Erbrochenes oder Kadaver auf dem Weg einer Pharaoameise liegen, werden diese gefressen. Dabei nimmt die Ameise Unmengen an Keimen auf, die sie dann weitergibt.

Die Pharaoameise als Krankheitsüberträger

Als Bakterienschleuder ist die Pharaoameise ernsthaft gefährlich. Aus russischen Krankenhäusern etwa wird berichtet, dass die Insekten gar unter Verbände krabbeln und dort Wundränder anfressen und so Krankheiten wie Streptokokken und Salmonellen übertragen.

Hierzulande seien die Pharaoameisen allerdings kein ernsthaftes Problem an Krankenhäusern, sondern eher in Tropenhäusern und Zoologischen Gärten zu finden, erklärt Biologin Prof. Dr. Sabine Foitzik gegenüber dem Bayerischen Rundfunk.

In einem Pharao-Ameisenvolk leben mitunter bis zu 2.000 Königinnen, die allesamt fortpflanzungsfähig sind. So vermehren sich diese Ameisen besonders schnell. Wenn Sie handelsübliches Insektengift in Ihrem Garten verwenden, haben Sie übrigens kaum eine Chance gegen die Pharaoameise.

Der Gestank führt lediglich dazu, dass sie sich für einige Zeit versteckt. Überlassen Sie deshalb die Bekämpfung dieser Ameisenart besser einem Profi.

Gefährlich werde kann der Pharaoameise allerdings das europäische Wetter. Temperaturen um den Gefrierpunkt überlebt selbst diese robuste Ameisenart nicht. Zur Vermehrung benötigt sie gar Temperaturen von 25 bis 30 Grad Celsius.

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