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Kleiber-Steckbrief: Nahrung, Lebensraum und mehr

Heimischer Höhlenbrüter  

Kleiber-Steckbrief: Nahrung, Lebensraum und mehr

27.10.2014, 11:28 Uhr | tl (CF), anni

Kleiber-Steckbrief: Nahrung, Lebensraum und mehr. Wegen seinem kurzen Hals und Schwanz wirkt der Körper des Kleibers gedrungen bis mollig (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wegen seinem kurzen Hals und Schwanz wirkt der Körper des Kleibers gedrungen bis mollig (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Wer mehr über den Kleiber erfahren möchte, ist der Kleiber-Steckbrief genau das Richtige: Hier erfahren Sie mehr über die Merkmale des Singvogels mit der schönen Stimme, über seinen Lebensraum, geeignete Nahrung und vieles mehr.

Äußere Merkmale und Nahrung

Wie sieht der Kleiber aus? Der Singvogel hat eine Körperlänge von rund 13 bis 14 Zentimetern und einen relativ großen Kopf. Hals und Schwanz sind relativ kurz – so wirkt der Körper des Vogels insgesamt recht gedrungen. Sein Gefieder ist farbenfroh: an der Oberseite blaugrau, unten ockerfarben bis rötlich. Ein schwarzer Augenstreifen ist ebenfalls typisch für die Vogelart.

Der graue, lange Schnabel ermöglicht dem Kleiber das Picken von Insekten und ihren Eiern und Larven. Saisonbedingt ernährt er sich im Herbst auch von Samen und Beeren. Harte Kost wie Nüsse und Eicheln klemmt der Vogel zunächst in eine Baumspalte und knackt sie dann.

Kleiber sind gute Kletterer

Besonders geschickt – und das unterscheidet ihn von anderen Vögeln – ist der Kleiber beim Klettern. Dank seiner kräftigen Füße kann er beispielsweise kopfüber am Baum hinunterklettern – ein Vorteil bei der Suche nach Nahrung.

Lebensraum des Kleibers

Sowohl in Europa als auch in Asien und Nordwest-Afrika hat der Kleiber seinen Lebensraum. Ganze acht Prozent des gesamten Bestandes sind in Deutschland beheimatet. Der Singvogel bevorzugt Laub- und Mischwälder, so der Naturschutzbund NABU. Man findet ihn aber auch in Gehölzen, Parks und Gärten.

Paarung und Brutzeit der Höhlenbrüter

Für die Paarung legt der Kleiber wie alle Höhlenbrüter eine Bruthöhle an, die er mit Rinde, Gras und Federn schmückt. In das Nest werden dann die Eier gelegt – in der Regel fünf bis neun pro Gelege. Die Eier haben eine charakteristische Färbung: Man erkennt sie an ihren rötlichen Flecken.

Im Frühjahr zwischen April und Mai bebrüten Kleiber rund zwei Wochen lang ihre Eier. Damit keine anderen Vögel Zugang zur Höhle haben, verschließt der Kleiber das Einflugloch bis auf ein Durchmesser von rund 35 Millimetern mit Lehm. Daher kommt auch der Name Kleiber: Er "verklebt" sozusagen das Einflugloch.

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