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Iberischer Luchs: Eine besonders seltene Katze

tl (CF)

02.04.2015Lesedauer: 2 Min.
Der Iberische Luchs, auch Pardelluchs, ist vom Aussterben bedroht.
Der Iberische Luchs, auch Pardelluchs, ist vom Aussterben bedroht. (Quelle: UIG/imago-images-bilder)
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Urspr├╝nglich in ganz Spanien und Portugal verbreitet, ist ein Iberischer Luchs mittlerweile ein sehr seltener Anblick geworden. Mit nur etwa 300 verbliebenen Exemplaren geh├Ârt der Pardelluchs inzwischen zu einer der gef├Ąhrdetsten Katzen der Welt.

Lebensweise der iberischen Luchsart

Im Gegensatz zu seinen Artverwandten in Nordeuropa ist ein Iberischer Luchs, auch Pardelluchs genannt, auf einen abwechslungsreichen Lebensraum angewiesen. Er ben├Âtigt sowohl B├╝sche als auch offenes Gel├Ąnde mit Grasfl├Ąchen sowie W├Ąlder.

Der Iberische Luchs wird bis zu einem Meter zehn gro├č und ist damit um einiges kleiner als der Eurasische Luchs. Er unterscheidet sich auch durch sein gelblich-braunes Fell von ihm. Es ist deutlich k├╝rzer und damit dem w├Ąrmeren Klima angepasst. Der Backenbart des Pardelluchses ist besonders ausgepr├Ągt.


Wolf, Feldhamster, Wanderfalke & Co.

Luchse gibt es nur noch wenige in Deutschland , weil der Lebensraum der Wildkatze immer weiter eingeschr├Ąnkt wird.
Der Feldhamster lebt in einigen Gebieten Europas und Mittelasiens.
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Innerhalb der Hauptpaarungszeit von Januar bis Februar paaren sich die nachtaktiven Einzelg├Ąnger. Nach zwei Monaten kommt zwischen M├Ąrz und April der Nachwuchs zur Welt, der ausschlie├člich vom Muttertier aufgezogen wird. Dieser Lebensweise kann ein Iberischer Luchs laut Angaben des WWF nur noch in zwei R├╝ckzugsgebieten nachgehen: in der Region um Toledo und in der Sierra Morena.

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Lebensraum und Nahrung schwinden

Es gibt viele Gr├╝nde f├╝r den Bestandsr├╝ckgang des Iberischen Luchses. Mit dem Bau von Stra├čen und Gas-Pipelines wurde der Luchsart ein Gro├čteil ihres Lebensraums genommen, insbesondere auch die f├╝r den Fortbestand entscheidenden Jagdgebiete.

Tragische Konsequenz der Aufteilung ihrer Lebensr├Ąume: Viele Tiere enden ├╝berfahren auf den Stra├čen Spaniens. Parallel dazu nimmt der gravierende R├╝ckgang der Wildkaninchenpopulation dem Pardelluchs zudem seine Hauptnahrungsquelle.

Der Pardelluchs k├Ąmpft ums ├ťberleben

Auch kommt es immer wieder zur illegalen Jagd auf die s├╝deurop├Ąische Wildkatze. F├╝r Wild werden zudem h├Ąufig Fallen aufgestellt und es kann passieren, dass sich der Pardelluchs in ihnen verf├Ąngt.

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Die Folge all dieser Entwicklungen ist, dass auf der Iberischen Halbinsel nur noch etwas mehr als 300 Exemplare der Luchsart vorkommen. Damit steht der Pardelluchs auf der Roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Zwar bem├╝hen sich verschiedene Organisationen sowie auch das spanische Umweltministerium um den Erhalt der Tiere, doch die Zukunft der Luchsart bleibt ungewiss.

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