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Australien will mit 28 Millionen Euro die Koalas retten

Von afp
Aktualisiert am 07.05.2018Lesedauer: 1 Min.
Drei Koala-Bären sitzen auf einem Baum: Die Population des freilebenden Beuteltiers geht immer mehr zurück. Australien eilt dem Koala mit einem Schutzprogramm zur Rettung.
Drei Koala-Bären sitzen auf einem Baum: Die Population des freilebenden Beuteltiers geht immer mehr zurück. Australien eilt dem Koala mit einem Schutzprogramm zur Rettung. (Quelle: /imago-images-bilder)
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Einst soll es Millionen von Koalas in freier Wildbahn gegeben haben. Nun sind es bloß noch Tausende. Mit einem Notprogramm von 28,3 Millionen Euro will Australien Koala-Krankenhäuser und Lebensräume schaffen.

Mit einem millionenschweren Programm will die australische Regierung den bedrängten Koalas zur Hilfe kommen. Sie stellte umgerechnet 28,3 Millionen Euro für Maßnahmen zur Verfügung, die einen weiteren Rückgang der Koala-Population verhindern sollen.

Mit dem Geld sollen mehrere Tausend Hektar Land als Koala-Schutzgebiet ausgewiesen werden. Zudem sollen besonders unfallträchtige Straßenabschnitte gesichert werden, ein neues Koala-Hospital soll sich um erkrankte Tiere kümmern, und über eine neue Telefonhotline sollen Bürger Informationen über Koalas in Not übermitteln können.

Ein Koala-Warnschild neben einer Australischen Landstraße: Gefährliche Straßengegenden sollen zum Schutz der Koalas besser abgesperrt werden.
Ein Koala-Warnschild neben einer Australischen Landstraße: Gefährliche Straßengegenden sollen zum Schutz der Koalas besser abgesperrt werden. (Quelle: blickwinkel McPHOTO: Bill Bachmann/imago-images-bilder)

Studien zufolge hat die Zahl der Koalas etwa im Bundesstaat New South Wales in den vergangenen 20 Jahren um ein Viertel abgenommen. In vielen anderen Gegenden des Landes ist das Tier bereits ausgestorben.

Schätzungsweise leben in ganz Australien nur noch 43.000 Koalas in freier Wildbahn. Vor Beginn der europäischen Besiedlung des Kontinents 1788 sollen es mehr als zehn Millionen gewesen sein.

"Koalas sind ein nationaler Schatz", sagte die Premierministerin des Bundesstaats New South Wales, Gladys Berejiklian. "Es wäre eine Schande, wenn dieses kultige Beuteltier keine gesicherte Zukunft hätte."

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