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Flutkatastrophe in Deutschland: Was tun, wenn Angehörige vermisst werden?


Was tun, wenn Angehörige vermisst werden?

Von dpa-tmn
16.07.2021Lesedauer: 1 Min.
Hochwasser in Deutschland: Wegen des Starkregens sind viele Wohngebiete überschwemmt worden.Vergrößern des BildesHochwasser in Deutschland: Wegen des Starkregens sind viele Wohngebiete überschwemmt worden. (Quelle: Roberto Pfeil/dpa-bilder)
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Die Ungewissheit über Angehörige im Hochwassergebiet zermürbt. Dennoch warnt die DLRG dringend davor, ins Katastrophengebiet zu fahren. Was kann stattdessen weiterhelfen?

Wer Angehörige vermisst, kann sich an die örtliche Polizei wenden. In der rheinland-pfälzischen Eifel ist hierfür eine Hotline für Angehörige sowie ein Internetportal für Videos und Bilder eingerichtet. Unter der Nummer 0800-6565651 können sich Menschen melden, die Angehörige vermissen.

Unter dem Hinweisportal rlp.hinweisportal.de können Videosequenzen und Fotos hochgeladen werden, "die Hinweise auf vermisste Personen und Tote geben können". Nicht alle Polizeidienststellen haben allerdings bereits spezielle Hotlines eingerichtet.

Über die aktuelle Lage informieren

Das Technische Hilfswerk verweist auf die Koordination des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Das Bundesamt bittet, sich bei zuständigen Städten und Gemeinden über die aktuelle Lage zu informieren. Dies sind in Nordrhein-Westfalen:

  • Hagen
  • Aachen
  • Rhein-Erft
  • Stolberg

In Rheinland-Pfalz sind dafür zuständig:

  • Ahrweiler
  • Bitburg-Prüm
  • Trier-Saarburg
  • Vulkaneifel

In Bayern ist außerdem der Landkreis Hof zuständig.

Gemeinden und Städte haben Bürgertelefone eingerichtet und informieren auf ihren Websites oder in Sozialen Medien über die aktuelle Lage und Anlaufstellen.

DLRG mahnt zur Vorsicht

Auch wenn es schwer fällt: Reisen in das Katastrophengebiet ist derzeit keine gute Idee. Denn die Gefahr ist groß, dass sich weitere Menschen damit in Gefahr bringen.

Der dringende Appell der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft DLRG: "Halten Sie sich von fließenden Gewässern fern, Treibgut ist oft schlecht zu erkennen. Und auch wo es stellenweise wieder trocken scheint, ist die Lage nach wie vor gefährlich", warnt Nordrhein-Pressesprecher Frank Zantis.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
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