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Weihnachten 2021: Das kostet der Weihnachtbaum in diesem Jahr

Preisprognose  

Das kostet der Weihnachtsbaum 2021

22.09.2021, 16:19 Uhr | dpa

Weihnachten 2021: Das kostet der Weihnachtbaum in diesem Jahr. Weihnachtsbäume: Zurzeit wachsen sie noch auf einer Plantage in Nordrhein-Westfalen. (Quelle: dpa/Jonas Güttler)

Weihnachtsbäume: Zurzeit wachsen sie noch auf einer Plantage in Nordrhein-Westfalen. (Quelle: Jonas Güttler/dpa)

Der Verkauf der Weihnachtsbäume startet zwar erst im November. Aber wie jedes Jahr, stellt man sich die Frage: Werden sie teurer oder günstiger? Das sind die Preisprognosen für 2021.

Noch drei Monate bis Weihnachten: Diesmal werden die Preise für Weihnachtsbäume wohl geringfügig steigen. Auf Anfrage hieß es beim Landesverband Gartenbau Nordrhein-Westfalen, beim Topseller Nordmanntanne könne es pro Meter moderat um ein bis zwei Prozent teurer werden. Und es sei von einem guten Absatz auszugehen, sagte eine Sprecherin.

Während Zusammenkünfte Weihnachten 2020 pandemiebedingt noch sehr eingeschränkt waren, sehe es diesmal günstiger aus. Nach derzeitigem Stand werde man das Fest voraussichtlich auch im größeren Kreis unter den 3G-Regeln – geimpft, genesen, getestet – feiern können. Ein Weihnachtsbaum gehöre für viele dann einfach dazu.

Nordmanntanne, Blaufichte und Nobilis

Schon im Sommer hatte der Verband prognostiziert, man werde "ausreichend gesunde Weihnachtsbäume für ein schönes Fest" haben. Während zuvor Jahr für Jahr mitunter 20 bis 30 Prozent der Bäume etwa wegen extremer Trockenheit oder Spätfrost beschädigt und nicht zu verkaufen waren, sei 2021 gut verlaufen.

Mit Abstand am häufigsten werde erneut die Nordmanntanne die weihnachtlichen Wohnzimmer schmücken, gefolgt von Blaufichte und Nobilis, schilderte die Sprecherin. In der Regel werde jeder vierte Weihnachtsbaum direkt bei landwirtschaftlichen Betrieben gekauft, ebenso ein Viertel im Straßenhandel, der Rest in Supermärkten, Garten- und Baumärkten.

Nordmanntanne wird teurer

NRW ist Weihnachtsbaumland. Aus dem Sauerland – es gilt als eines der größten Anbaugebiete in Europa – kommen etwa ein Drittel aller Weihnachtsbäume bundesweit. 2020 hatte eine Nordmanntanne – bei 18 bis 23 Euro pro laufendem Meter – in etwa 20 bis 25 Euro gekostet.

In diesem Jahr treiben steigende Lohn- und Energiekosten den Preis wohl leicht nach oben. Allerdings: Nicht alle Produzenten werden die gestiegenen Kosten nach Verbandsangaben auch tatsächlich an den Endverbraucher weitergeben.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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