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Bundesnetzagentur verbietet Puppe "Cayla" in Deutschland

Von t-online, afp
Aktualisiert am 18.02.2017Lesedauer: 2 Min.
High-Tech-Puppe "Cayla" ÔÇô sieht so die Zukunft des Spielzeugs aus?
High-Tech-Puppe "Cayla" ÔÇô sieht so die Zukunft des Spielzeugs aus? (Quelle: Vivid)
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"Cayla" soll aus Kinderzimmern verbannt, am besten sogar zerst├Ârt werden. Das ist eine drastische Warnung vor einem Kinderspielzeug. Die Bundesnetzagentur hat den Verkauf der Puppe verboten. Was macht sie so gef├Ąhrlich?

Nach Auffassung der Bundesnetzagentur ist "My Friend Cayla" keine harmlose Puppe, sondern eine unerlaubte funkf├Ąhige Sendeanlage. Das interaktive Spielzeug k├Ânne aus dem Kinderzimmer heimlich Ton- und Bildaufnahmen senden. Dies sei in Deutschland verboten. Eltern m├╝ssten die Puppe eigenverantwortlich "unsch├Ądlich" machen. Sie sei de facto ein "verstecktes Spionageger├Ąt".

"Gegenst├Ąnde, die sendef├Ąhige Kameras oder Mikrofone verstecken und so Daten unbemerkt weiterleiten k├Ânnen, gef├Ąhrden die Privatsph├Ąre der Menschen", erkl├Ąrte der Pr├Ąsident der Bundesnetzagentur, Jochen Homann. "Das gilt auch und gerade f├╝r Kinderspielzeug."

├ťber die sprechende Puppe k├Ânnen Fremde Kinder kontaktieren

Die Hightech-Puppe hat eine Verbindung ins Internet und Spracherkennungssoftware. Kinder k├Ânnen ihr Fragen stellen. Eine App wandelt die Sprache in Text um, sucht eine Antwort im Internet und l├Ąsst die Puppe antworten. Nach Angaben des Herstellers soll sie in der Lage sein, Fragen kindgerecht zu beantworten. Kinder sollen den Eindruck einer echten Unterhaltung bekommen.

Kritiker hatten nach der Markteinf├╝hrung nicht nur die Qualit├Ąt von "Caylas" Antworten beanstandet. Vielmehr warnten Datensch├╝tzer schon fr├╝h vor der Gefahr, dass Fremde ├╝ber eine Bluetooth-Funkverbindung Kontakt zu Kindern aufnehmen k├Ânnen. Au├čerdem w├╝rden die Sprachaufzeichnungen aus dem Kinderzimmer auf Servern eines US-Unternehmens gespeichert.

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So begr├╝ndet nun auch die Bundesnetzagentur das Verbot: "Ohne Kenntnis der Eltern k├Ânnen die Gespr├Ąche des Kindes und anderer Personen aufgenommen und weitergeleitet werden." ├ťber das Spielzeug k├Ânnten das Kind oder die Eltern auch individuell mit Werbung angesprochen werden. Ebenso sei es m├Âglich, dass bei einer nicht ausreichend gesch├╝tzten Funkverbindung Dritte unbemerkt mith├Âren k├Ânnten.

Strenge Kontrollen f├╝r interaktives Spielzeug angek├╝ndigt

Die Bundesnetzagentur k├╝ndigte an, k├╝nftig "noch mehr interaktives Spielzeug" auf den Pr├╝fstand zu stellen und notfalls dagegen vorzugehen. Die Beh├Ârde informiere ├╝ber die Gefahren, hole aber bei den H├Ąndlern keine Informationen dar├╝ber ein, wer entsprechendes Spielzeug gekauft habe. Streng genommen ist auch der "Besitz einer unerlaubten Sendeanlage" nach ┬ž 90 Telekommunikationsgesetz (TKG) strafbar.

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