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Schwimmen lernen: Warum Eltern beim Schwimmkurs stören


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Warum Eltern beim Schwimmkurs oft stören

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 14.10.2019Lesedauer: 2 Min.
Ein Mädchen taucht in einem Wasserbecken.
Viele Kinder haben Spaß im kühlen Nass – in Deutschland können aber immer weniger Mädchen und Jungen schwimmen. (Quelle: Comstock/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Schwimmen lernen ist für Kinder überlebenswichtig, keine Frage. Sie deshalb besonders früh in einen Schwimmkurs zu stecken, ist aber der falsche Schluss. Auch sonst sollten sich Eltern beim Unterricht eher im Hintergrund halten.

Das Kind schon mit vier Jahren zum Schwimmkurs anmelden? Oder sogar mit drei? Sinnvoll ist das nicht, findet Beate Ludewig. Sie ist die Bundesjugendtrainerin beim Deutschen Schwimm-Verband. Zwar lernen kleine Kinder in diesem Alter, sich über Wasser zu halten – mehr aber auch nicht. "Hundepaddeln sagen wir dazu", erklärt die Schwimmlehrerin.

Kinder sollten mit fünf oder sechs Jahren schwimmen lernen

Mit fünf oder sechs Jahren seien Mädchen und Jungen dagegen im perfekten Lernalter. Vorher könnten sie nur schwer konzentriert für einen längeren Zeitraum zuhören.

Doch worauf sollten Eltern bei der Wahl des Schwimmkurses achten? "Darauf, dass es sehr spielerisch abläuft, die Kinder zum Beispiel mit der Gießkanne nass gespritzt werden oder kleine Aufgaben im Wasser machen dürfen.

Skeptisch sollten Mütter oder Väter bei Angeboten sein, die mit Versprechen wie "In zehn Stunden kann Ihr Kind schwimmen" werben. "Das ist Quatsch", sagt Ludewig. Denn eine Garantie lässt sich nicht geben, dafür sind die Kinder zu verschieden. Manche seien mutiger, andere ängstlicher in Berührung mit Wasser. Letztere brauchen entsprechend länger.

Schwimmen lernen in der Gruppe kann Kinder motivieren

Im Kurs sollten nicht mehr als acht Kinder auf einmal sein und von mindestens zwei Schwimmlehrern beaufsichtigt werden. Die Gruppendynamik könne viel bewirken: "Gerade bei den Kindern, die keine Wasserratten sind."

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Welchen Tipp hat Ludewig noch für Eltern? "Zurückhalten. Bloß nicht auf der Tribüne sitzen und zugucken." Das gilt vor allem für ängstliche Mütter und Väter. "Die Angst überträgt sich auch durch die Scheibe." In der Folge seien die Kinder gehemmt und verkrampft. Ohne die Eltern laufe es meist besser. Außerdem darf man die Fähigkeiten der Kinder nach einem Kurs nicht überschätzen: Das Seepferdchen-Abzeichen heißt noch lange nicht, dass sie sicher schwimmen können.

Auch wenn es nicht sofort klappt, sollte kein Druck aufgebaut werden

Doch was, wenn das Kind nach fünf Stunden immer noch vom Beckenrand aus zusieht, aber noch keinen Zeh ins Wasser getaucht hat? "Geduld haben, keinen Druck aufbauen", rät Ludewig. Ein guter Schwimmlehrer schaffe es, auch solche Kinder am Ende ins Wasser zu locken. Es dauere nur ein bisschen länger.

Einer Umfrage zufolge kann mindestens jeder zweite Grundschüler in Deutschland nicht richtig schwimmen. Nur 40 Prozent der Sechs- bis Zehnjährigen besitzen ein Schwimmabzeichen, fand Forsa im Auftrag der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft heraus.

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Verwendete Quellen
  • dpa-tmn
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