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Trotzphase: Wenn Kinder ständig Nein sagen

Von dpa-tmn
Aktualisiert am 05.12.2017Lesedauer: 1 Min.
Wenn die Trotzphase beginnt, verzweifeln viele Eltern am "Nein" ihrer Kinder.
Wenn die Trotzphase beginnt, verzweifeln viele Eltern am "Nein" ihrer Kinder. (Quelle: Nastia11/Symbolbild/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Vor allem für Eltern von kleinen Kindern ist es ein gefürchtetes Wort: "Nein". Etwa um den zweiten Geburtstag herum beginnen die Machtspiele zwischen Eltern und Kindern. Experten haben passende Tipps für den Umgang mit Kindern während der Trotzphase parat.

Mütze aufsetzen wird zum Desaster, selbst Baden fällt wegen Verweigerung aus. Die Zeitschrift "Kinder" (Ausgabe November 2017) gibt Tipps, wie Eltern mit dem Neinsagen umgehen können:

Tipps für die Trotzphase:

  • Möglichst nicht mit Drohungen reagieren: "Wenn du jetzt nicht aufhörst, dann..." Es macht wenig Sinn, Kinder mit irgendwas zu bestrafen. Aus ihrer Sicht haben sie nichts Böses gemacht. Besser helfen Ablenkungen oder Alternativen, um aus dem "Nein" doch noch ein "Ja" zu machen.
  • Auch mal Verständnis zeigen: Eltern machen nichts verkehrt, wenn sie während des größten Trotzanfalls des Kindes sagen: "Ich verstehe dich" oder "Ja, das ist jetzt blöd". Verständnis kann dazu führen, dass Kinder in der Folge wieder für Argumente zugänglich sind.
  • Nachgeben, wenn es vertretbar ist: Niemand hat unbegrenzt Energie. Deshalb sollten Eltern genau überlegen, ob sie jeden Machtkampf ausfechten wollen. Dem Kind ab und zu seinen Willen zu lassen, ist kein Beinbruch und hilft, manche stressigen Situationen zu entspannen.
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