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Bildungsstudie 2018: Rückschritte in fast allen Bundesländern

Schlechte Noten für Integration  

Bildungsstudie: Rückschritte in fast allen Bundesländern

16.08.2018, 08:05 Uhr | rtr, AFP

Bildungsstudie 2018: Rückschritte in fast allen Bundesländern. Zwei Schulranzen stehen auf einer Schulbank in einem leeren Klassenzimmer: Sachsen ist beim Bildungsmonitor 2018 auf Platz 1 gelandet. (Quelle: dpa/Monika Skolimowska/Symbolbild)

Zwei Schulranzen stehen auf einer Schulbank in einem leeren Klassenzimmer: Sachsen ist beim Bildungsmonitor 2018 auf Platz 1 gelandet. (Quelle: Monika Skolimowska/Symbolbild/dpa)

Die Leistungen deutscher Schüler haben sich nach einer Studie der wirtschaftsnahen Organisation INSM erstmals nahezu bundesweit verschlechtert. Besonders im Bereich der Schulqualität, Integration und Bekämpfung der Bildungsarmut gab es schlechte Ergebnisse.

Im Vergleich zum Vorjahr seien die Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Bereich der Schulqualität, Integration und Bekämpfung der Bildungsarmut schlechter ausgefallen, teilte die Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM) mit. Beispielsweise würden Viertklässler in den Kernfächern Deutsch und Mathematik schlechter abschneiden als in den Vorjahren. Die Schulabbrecherquote sei aufgrund der Flüchtlinge unter den Schülern wieder angestiegen.

Nachholbedarf auch beim Thema Digitalisierung

Nachholbedarf machen die Experten auch bei der Digitalisierung aus. Deutschland hinke im internationalen Vergleich bei der Computernutzung an Schulen und bei den IT-Kompetenzen der Schüler hinterher. "Der erstmals im Bildungsmonitor beobachtete Rückschritt bereitet Sorge", erklärte INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. "Wir brauchen einen neuen Bildungsaufbruch und dabei mehr Qualität für bessere Teilhabechancen."

Starke Unterschiede werden in der Studie auch zwischen den Bundesländern ausgemacht. Demnach hat Sachsen gefolgt von Thüringen und Bayern die leistungsfähigsten Bildungssysteme. Verbessern konnte sich in dem Länder-Ranking Berlin, das erstmals seit zehn Jahren nicht mehr Schlusslicht ist und nun Platz 13 unter den 16 Bundesländern einnimmt. Die rote Laterne hat nun Bremen, das zweitschlechtestes Ergebnis erzielte NRW.

Die INSM wird von den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanziert. Ihre Erkenntnisse stützt die Organisation, die sich als branchen- und parteiübergreifend versteht, auf das IW.

Verwendete Quellen:
  • Reuters, AFP

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