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Rückenschmerzen in der Schwangerschaft: Das schafft Abhilfe

Beschwerden lindern  

Tipps gegen Rückenschmerzen in der Schwangerschaft

04.01.2019, 15:41 Uhr | lk, t-online.de

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft: Das schafft Abhilfe. Schwangere mit Rückenschmerzen (Quelle: Getty Images/gpointstudio)

Rückenschmerzen in der Schwangerschaft: Durch den wachsenden Bauch verändert sich die ganze "Statik" des Körpers. (Quelle: gpointstudio/Getty Images)

Viele Frauen klagen über Rückenschmerzen in der Schwangerschaft. Kein Wunder: Durch das Baby, das im Mutterleib heranwächst, verändert sich das Körpervolumen und der Schwerpunkt verlagert sich. Mit einigen Tipps können Sie gegen die Beschwerden vorgehen und diese zumindest teilweise lindern.

Der weibliche Körper und die Schwangerschaft

Schon von Natur aus ist der Körper einer Frau auf die Schwangerschaft eingestellt, um auch mit den damit einhergehenden Beschwerden umzugehen. Beispielsweise ist die S-Kurve der Wirbelsäule bei Frauen stärker ausgeprägt als bei Männern, sodass sie den Körperschwerpunkt besser verlagern können. Hinzu kommt, dass auch einige Lendenwirbel etwas anders angeordnet sind. Dennoch kommt es häufig zu Rückenschmerzen in der Schwangerschaft, weil sich Bänder und Gewebe lockern und die Festigkeit der Gelenke abnimmt. Außerdem gerät die Wirbelsäule in ein Hohlkreuz. Durch das zunehmende Gewicht wird der gesamte Bewegungsapparat stärker belastet. Die Rückenmuskulatur verspannt sich durch diese Veränderungen schnell.

Wann sollten Sie zum Arzt gehen?

Während der Frühschwangerschaft sollten Rückenschmerzen nicht auftreten. Falls das doch der Fall ist, kann das auf eine Eileiterschwangerschaft hinweisen. Falls zudem Rückenschmerzen sehr stark oder länger anhaltend sind, sollten Sie das ärztlich abklären lassen.

Mit Übungen gegen Rückenschmerzen angehen

Es lohnt sich daher, während der Schwangerschaft einen Gymnastikball zu kaufen, da Sie mit diesem eine Vielzahl an Übungen machen können, um die Rückenschmerzen zu lindern. Beispielsweise können Sie sich mit dem Rücken so an eine Wand stellen, dass Sie den Ball noch dazwischenklemmen können. Nun gehen Sie langsam in die Knie, dabei rollen Sie mit dem Rücken den Ball entlang. Eine weitere Übung: Sie setzen sich mittig auf den Ball und legen die Hände auf die Oberschenkel. Nun können Sie das Becken nach vorn kippen und somit den Ball bewegen, am besten kreisförmig oder in der Form einer Acht. 

Ein beliebter Tipp ist auch die Stufenbettlagerung, mit der Sie sich zwei- oder dreimal am Tag für rund 15 Minuten entspannen können. Dazu legen Sie sich bequem auf den Rücken und platzieren die Beine im 90-Grad-Winkel auf einen Stuhl, Hocker oder Gymnastikball. Auf diese Weise entlasten Sie die Rückenmuskulatur.

Sport während der Schwangerschaft

In einem gewissen Maße können Sie natürlich auch Sport treiben, um den Rückenschmerzen entgegen zu wirken. Hilfreich sind beispielsweise Schwimmen und Walken. Ebenfalls geeignet sind Yoga und Pilates – es gibt extra Kurse für Schwangere. Nicht zuletzt hilft spezielle Schwangerschaftsgymnastik, um die beanspruchten Muskelgruppen zu entspannen und zu stärken.



Wärme und Massagen entspannen die Rückenmuskulatur

Neben gymnastischen Übungen kann auch Wärme gut helfen. Geeignet sind warme aber nicht heiße Wärmflaschen oder Wärmedecken auf niedriger Stufe sowie warme, aber nicht heiße Bäder. Zu hohe Temperaturen können vorzeitige Wehen auslösen. Deshalb sollten Sie auch keine Wärmepackungen einsetzen. Hilfreich sind zudem Lockerungsübungen oder eine sanfte Rückenmassage – der Bereich des Kreuzbeins muss dabei allerdings ausgespart werden, denn so können Kontraktionen der Gebärmutter ausgelöst werden.

Achten Sie auf Schuhwerk und Körperhaltung

Während der Schwangerschaft sollten Sie auf hohe Schuhe verzichten und lieber weiche Sohlen mit Fußbett und flachen Hacken tragen. Achten Sie zudem auf eine gerade Körperhaltung. Langes Stehen sollten Sie vermeiden. Schweres Heben ist während der Schwangerschaft ein Tabu. 

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