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Salmonellengefahr beim Fondue: Vorsicht vor rohem Fleisch

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Salmonellen-Gefahr  

Vorsicht bei rohem Fondue-Fleisch

23.12.2014, 11:08 Uhr | t-online.de, dpa

Salmonellengefahr beim  Fondue: Vorsicht vor rohem Fleisch. Fondue: Beim Umgang mit rohem Fonduefleisch sollten Sie vorsichtig sein. Sonst drohen Salmonellen.  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Beim Umgang mit rohem Fonduefleisch sollten Sie vorsichtig sein. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Fondue ist ideal für eine gesellige Runde. An Silvester kann es Gastgebern viel Stress ersparen - denn es lässt sich leichter vorbereiten als etwa ein Braten. Doch wer mit dem Fonduefleisch arglos umgeht, riskiert die Infektion mit Salmonellen oder Campylobakter. Durchfall, Übelkeit oder Erbrechen, können die Folge sein, warnt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen. Beachten Gastgeber allerdings einige Tipps, können sie das Fondue unbeschwert genießen.

Bei verpacktem Fleisch aus dem Supermarkt, das länger als einen Tag im Kühlschrank aufbewahrt wird, ist die Kühltemperatur wichtig: Die auf der Verpackung empfohlene Temperatur - meist zwei Grad - sollten Verbraucher einhalten. Sonst verliert das Mindesthaltbarkeitsdatum seine Gültigkeit. Wer loses Fleisch an der Theke kauft, sollte es noch am gleichen Tag zubereiten oder spätestens am nächsten Tag. Wollen Verbraucher das Fleisch erst später essen, sollten sie es einfrieren. Rohes Fleisch darf nie mit anderen Lebensmitteln in Berührung kommen, die nicht mehr erhitzt werden.

Brettchen wechseln und gut reinigen

Gründliche Küchenhygiene ist besonders wichtig. Das rohe Fonduefleisch sollten Verbraucher erst kurz vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank nehmen. Kritisch ist es, wenn in der Küche nicht sauber gearbeitet wird und die gleichen Geräte für verschiedene Lebensmittel verwendet werden. So können Fleischbakterien auch im Kartoffelsalat landen. Besonders in den kleinen Spalten und Rillen von Holz- und Kunststoffbrettchen setzen sich die Salmonellen und andere Bakterien fest. Nach der Zubereitung von Fleisch sollten Sie alle Küchenutensilien wie Brettchen und Messer unbedingt spülen und gründlich durchtrocknen lassen

Keime lieben es warm und feucht

Bakterien fühlen sich dort wohl, wo es warm und feucht ist. Deshalb bieten auch Spülschwämme und Lappen einen guten Nährboden für Keime. Wenn Sie mit dem gleichen Lappen alle Flächen abwischen, verteilen sich die Mikroben überall. Mit einfachen Mitteln rücken Sie den Mikroben zu Leibe: Hängen Sie Spüllappen nach dem Gebrauch über den Wasserhahn, so trocknen sie schneller. Wechseln Sie außerdem Schwämme und Lappen regelmäßig und reiben Sie feuchte Oberflächen immer mit einem trockenen Tuch nach. Ratsam ist es zudem, dünne Lappen statt dicke Schwämme zu verwenden. Sie trockenen schneller.

Nur kleine Portionen auf den Tisch stellen

Am besten stellen sie nur eine kleine Menge Fleisch auf den Tisch, damit es nicht lange ungekühlt draußen steht. Kommen die Hände mit dem rohen Fleisch in Berührung, sollten sie gleich gewaschen werden. In keinem Fall sollten Sie direkt nach dem rohen Fleisch andere Lebensmittel anfassen.

Extra Teller für Fonduefleisch

Wichtig ist, für die rohen Fleischstücke einen extra Teller zu verwenden. Denn das Fonduefleisch darf nicht mit gegartem Fleisch, Salat oder Brot in Berührung kommen. Im Fonduetopf sollten sie es gut durchgaren. Beim Anschneiden darf der austretende Fleischsaft nicht blutig sein.

Campylobacter ist meldepflichtig

Fiese Salmonellen-Infektionen und Erkrankungen durch Campylobacter sind in Deutschland meldepflichtig. Die Meldungen werden vom Robert-Koch-Institut gespeichert. Die Betroffenen leiden bei diesen Infektionen unter Brechdurchfall. Wichtig ist es, viel zu trinken um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen. In einzelnen Fällen verordnet der Arzt Antibiotika. Jedoch kann eine Salmonellose für Risikogruppen wie Säuglinge, Kleinkinder, alte Menschen oder HIV-Patienten tödlich enden.

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