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Warentest warnt: Grüner Tee steckt oft voller Schadstoffe


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Grüner Tee steckt häufig voller Schadstoffe

dpa, ag

Aktualisiert am 25.09.2015Lesedauer: 2 Min.
Einige Grüntees enthalten Stoffe, die auf Dauer ein Gesundheitsrisiko darstellen, sagt Stiftung Warentest.
Einige Grüntees enthalten Stoffe, die auf Dauer ein Gesundheitsrisiko darstellen, sagt Stiftung Warentest. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Grüner Tee gilt als gesund und belebend. Doch was in manchem Aufguss steckt, trübt den Genuss. Wie eine Untersuchung der Stiftung Warentest zeigt, ist kein Tee frei von Schadstoffen. Einige Sorten sind sogar so stark belastet, dass sie bei regelmäßigem Konsum die Gesundheit gefährden können, sagen die Tester. Wir stellen das Ergebnis in Auszügen vor.

Untersucht wurden 25 Sorten aus Teegeschäften, Supermärkten und Bioläden - als lose Ware, in Beuteln, Kapseln und Pulverform (Matchatee). Nur fünf Grüntees enthielten so wenig Schadstoffe, dass sie eine gute Bewertung erhielten. Sieben Produkte dagegen fielen mit "Mangelhaft" durch.


Stiftung Warentest testet Grünen Tee

Der "Grüner Tee Sencha" von Alnatura (3,85 Euro pro 100 Gramm) überzeugte im Test: Kaum Schadstoffe und die Note "Gut". Einzig eine unbedenkliche Menge an Nikotin schmälert den Genuss.
Auch der "Teekanne Hochland Grüner Tee" konnte im Test überzeugen: Er erhielt die Note "Gut". Die Tester fanden allerdings eine geringe Belastung mit Pestiziden.
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Bio-Tee von Alnatura überzeugt im Test

In der Kategorie der Beutel-Tees machte ein Bio-Produkt das Rennen: der "Alnatura Grüner Tee Sencha". In der Schadstoffanalyse sammelte der Grüntee trotz einer Belastung mit Nikotin, die zur Abwertung führte, die meisten Punkte. Das Gesamturteil lautete "Gut".

Lose Tees landen im Mittelfeld

Die besten losen Tees schnitten befriedigend ab - darunter auch bekannte Marken wie "Grüner Tee Bio Japan Fancy Sencha" vom Tee Handelskontor Bremen. "Lord Nelson Grüner Tee Pur" von Lidl erhielt ein "Ausreichend". Zur Abwertung führte der Fund von Pyrrolizidinalkaloiden. "Das sind Pflanzeninhaltsstoffe, die im Tierversuch teilweise krebserregend wirken können und auch giftig für die Leber sind", erklärt Armin Valet von der Verbraucherzentrale Hamburg. Sie gelangen vermutlich über mitgepflückte Unkräuter in den Tee.

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Insbesondere Kinder, Schwangere und Stillende sollten langfristig und regelmäßig keine Tees in größeren Mengen trinken, die einen höheren Gehalt an Pyrrolizidinalkaloiden haben, so der Experte.

Bekanntes Markenprodukt fällt durch

Zu den Verlierern im Test gehört "Meßmer Feinster Grüner Tee". Das in Beuteln verkaufte Markenprodukt enthielt neben Pyrrolizidinalkaloiden auch Anthrachinon und Pestizide. Auch diese Substanz steht unter dem Verdacht, krebserregend zu sein. Der Grüntee fiel daher mit "Mangelhaft" durch den Test. Schädliche Substanzen enthielt auch "Westcliff Grüner Tee" von Aldi. Dafür bekam das Produkt ebenfalls die Note "Mangelhaft".

Einen Grenzwert für Pyrrolizidinalkaloide und Anthrachinon gibt es nicht. Allerdings empfiehlt das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR), dass ein 60 Kilo schwerer Erwachsener langfristig nicht mehr als 0,42 Mikrogramm davon am Tag einnimmt. "Teetrinker können diese Menge schnell überschreiten", warnt Lebensmittelchemiker Thomas Koppmann, der den Test leitete, in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "test". Bei einigen Grüntees reiche hier schon eine Tasse pro Tag aus.

Ein Grüner Tee ist nicht verkehrsfähig

Zu den Schlusslichtern im Test gehört auch der lose "Chinesische Grüne Tee Special Gunpowder G 601" aus dem Asialaden. Entdeckt wurden stark erhöhte Rückstände von einem Pflanzenschutzmittel. Da der gesetzlich vorgeschriebenen Grenzwert überschritten wurde, hätte der Tee nach Auffassung der Tester nicht verkauft werden dürfen. Auch wenn eine akute Gesundheitsgefahr nicht bestehe, sei langfristig bei regelmäßigem Konsum ein Risiko nicht auszuschließen.

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