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"Bares für Rares": Ehepaar findet Rarität im Bauernhof – "herausragend"

"Herausragende" Rarität  

"Bares für Rares": Ehepaar findet Schatz im Bauernhof

27.01.2021, 10:27 Uhr | sah, t-online

"Bares für Rares": Ehepaar findet Rarität im Bauernhof – "herausragend". "Bares für Rares": Horst Lichter und Sven Deutschmanek sind beeindruckt von dem außergewöhnlichen Objekt. (Quelle: ZDF/Frank Dicks)

"Bares für Rares": Horst Lichter und Sven Deutschmanek sind beeindruckt von dem außergewöhnlichen Objekt. (Quelle: ZDF/Frank Dicks)

Ein Ehepaar aus Niedersachsen bietet bei "Bares für Rares" ein außergewöhnliches Objekt an, das es in einem alten Bauernhof entdeckt hat. Wie viel es am Ende wert ist – damit hätten die Eheleute nicht gerechnet.

Als Moderator Horst Lichter und Experte Sven Deutschmanek die Rarität erblicken, die Sabine und Christian Schroeder aus Wittingen mit zu "Bares für Rares" gebracht haben, sind sie direkt begeistert. "Schön, oder?", fragt Deutschmanek. "Nein, die ist nicht schön – die ist herausragend", entgegnet Lichter, bevor er von dem Koch und der Kauffrau wissen möchte, woher das außergewöhnliche Objekt stammt.

"Das können am besten die Schweizer bauen"

"Wir haben einen Resthof gekauft, einen Bauernhof bei uns im Dorf, drei Häuser entfernt von unserem Gasthaus. Der ganze Hof war möbliert und da haben wir das Gerät gefunden", erzählt Gastronom Schroeder. Um welches Gerät es sich genau handelt, erklärt Deutschmanek daraufhin in seiner Expertise. 

"Also das ist für mich eine der schönsten Walzenspieldosen, die ich je gesehen habe", schwärmt der 44-jährige Experte von dem Musikwerk mit einlegbaren Walzen. "So etwas konnten am besten die Schweizer bauen, wie der Hersteller Mermod Frères. Das ist ein Unternehmen, das sich 1816 gegründet hat und zuerst Uhren gemacht hat. Ab 1865 haben sie dann angefangen, solche Walzenspielwerke zu bauen", weiß Deutschmanek, der insgesamt 13 Walzen gezählt hat.

Neben den Walzen sind noch sechs Titelblätter erhalten sowie ein Restblatt einer Bedienungsanleitung. Auch die Verarbeitung der Walzenspieldose mit Nussbaum-Kasten hebt der Experte hervor. "Das interessante bei diesem Stück ist, dass es sechs Titel pro Walze gibt. Der Entstehungszeitraum liegt um 1900 – und ich finde sie wunderschön", lautet sein Fazit. Das Ehepaar Schroeder erhofft sich 3.000 bis 5.000 Euro von dem Verkauf. 

"Hammer-Objekt" entpuppt sich als Schatz

Das kann Deutschmanek aber noch toppen: "In dem Zustand würde ich 7.000 bis 8.000 Euro sagen. Das kann man schon machen." Auch die Händler sind von der Rarität ganz begeistert. "Vielen Dank, dass Sie den Weg auf sich genommen haben", begrüßt Kunsthändler Christian Vechtel das Paar im Händlerraum und sein Kollege Julian Schmitz-Avila startet direkt mit einem Gebot von 500 Euro. 

Bei 2.700 Euro gibt Sabine Schroeder den Händlern einen Tipp: "Sie können auch gerne in Tausenderschritten weitergehen." Dieser Einwand sorgt tatsächlich dafür, dass die Gebote noch mal in die Höhe gehen. Schließlich bekommt Händler Roman Runkel aber bei 5.000 Euro den Zuschlag. "Hammer-Objekt – da freu ich mich sehr drüber", sagt der 60-Jährige beim Verkaufsabschluss.

Und auch das Ehepaar ist erleichtert. "Erst fing es ja etwas verhalten an, da hatte ich schon Angst, dass es mit unseren 3.000 Euro knapp werden könnte, die wir uns erhofft hatten", sagt Gastronom Schroeder. "Aber dann hat es ja doch Fahrt aufgenommen. Und natürlich, wenn man die Schätzung im Kopf hat, denkt man, es könnte immer noch etwas höher gehen, aber ich denke, wir können vollends zufrieden sein."

Verwendete Quellen:
  • "Bares für Rares" vom 26. Januar 2021

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