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Stiftung Warentest: Jedes zweite Verhütungsmittel im Test ist ungeeignet

Stiftung Warentest  

Jedes zweite Verhütungsmittel im Test ist ungeeignet

24.03.2021, 16:36 Uhr | AFP, cch, t-online

Stiftung Warentest: Jedes zweite Verhütungsmittel im Test ist ungeeignet. Anti-Baby-Pille: Sie stellt eine der Möglichkeiten dar, hormonell zu verhüten. (Quelle: Getty Images/Zoonar RF)

Anti-Baby-Pille: Sie stellt eine der Möglichkeiten dar, hormonell zu verhüten. (Quelle: Zoonar RF/Getty Images)

Pille, Pflaster, Spirale, Implantat – von über 100 hormonellen Mitteln zur Empfängnisverhütung kann Stiftung Warentest nur die Hälfte empfehlen. Woran das liegt.

Die Stiftung Warentest hat in einer Untersuchung von 141 hormonellen Mitteln zur Empfängnisverhütung weniger als die Hälfte für geeignet befunden ("test"-Ausgabe 4/2021). Das liege nicht an der Wirksamkeit, sondern an der Verträglichkeit, teilen die Tester mit. Sie prüften über hundert Anti-Baby-Pillen, aber auch Spiralen, Spritzen, Vaginalringe, Pflaster und Implantat.

Stiftung Warentest: Diese Anti-Baby-Pillen sind geeignet

Die Stiftung rät bei hormoneller Verhütung zu einer Pille mit möglichst niedrigem Östrogengehalt und den Gestagenen Levonorgestel, Norethisteron oder Norgestimat.

Bei diesen Pillen sei das Risiko für eine Thrombose geringer als bei Anti-Baby-Pillen mit anderen Gestagenen (Desogestrel, Dienogest, Drospirenon oder Gestoden), erläuterten die Tester. Bei allen Pillen seien auch andere Nebenwirkungen wie etwa depressive Verstimmungen möglich.

Für wen die Spirale als Verhütungsmethode geeignet ist

Spiralen sind der Analyse zufolge ebenfalls zur Empfängnisverhütung geeignet. Es gibt sie mit Hormonen oder Kupfer. Das Thrombose-Risiko erhöhen Spiralen demnach nicht. Sie wirken langfristig und werden vor allem Frauen empfohlen, die schon ein Kind geboren haben. Es bestehe ein erhöhtes Risiko für eine Beckenentzündung, die die Fruchtbarkeit beeinträchtigen kann.

Die Dreimonatsspritze dagegen empfehlen die Arzneimittelexperten der Stiftung Warentest nicht als Standardmittel zur Empfängnisverhütung. Es sei als Nebenwirkung etwa möglich, dass die Spritze die Knochendichte verringert.

Verhütung: Thrombose-Risiko auch bei Ring und Pflaster

Wenig geeignet sind der Analyse zufolge auch Implantat, Ring und Pflaster. Das Implantat lasse sich nicht immer leicht entfernen. Ring und Pflaster wirkten wie die Pille – es gebe aber Hinweise, dass das Thrombose-Risiko bei beiden Mitteln höher ist als bei geeigneten Anti-Baby-Pillen.

Verwendete Quellen:

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