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"Bares für Rares XXL": Händler überbieten sich bei Objekt mit "Totalschaden"


"Das ist total krass!": Händler überbieten sich bei Objekt mit "Totalschaden"

  • Silke Ahrens
Von Silke Ahrens

Aktualisiert am 26.08.2021Lesedauer: 3 Min.
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"Bares für Rares XXL": Horst Lichter kann auf diese Händler zählen (von links) – Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Dr. Elisabeth Nüdling, Daniel Meyer und Fabian Kahl.
"Bares für Rares XXL": Horst Lichter kann auf diese Händler zählen (von links) – Walter Lehnertz, Susanne Steiger, Wolfgang Pauritsch, Dr. Elisabeth Nüdling, Daniel Meyer und Fabian Kahl. (Quelle: ZDF/Sascha Baumann)
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Eine zerbrechliche Rarität aus Familienbesitz sorgt bei "Bares für Rares XXL" auf Schloss Johannisberg im Rheingau für großes Aufsehen. Denn trotz vieler Mängel überschlagen sich die Gebote im Händlerraum.

"Ach Gott im Himmel! Sehr hübsch", sagt Moderator Horst Lichter zur Begrüßung von Martina Porten-Kiener und Isabel Kiener, als er das Objekt von Mutter und Tochter in der Abendshow "Bares für Rares XXL" auf Schloss Johannisberg erblickt. "Wir fangen direkt mit der Vase an", schlägt er vor. "Habt ihr die mal geschenkt bekommen?"


Die Experten und Händler von "Bares für Rares"

"Bares für Rares": Walter "Waldi" Lehnertz, Dr. Elisabeth "Lisa" Nüdling, Horst Lichter, Julian Schmitz-Avila, Christian Vechtel und David Suppes sind Teil der beliebten Trödelshow.
Horst Lichter: Seit 2013 moderiert der Fernsehkoch die ZDF-Trödelshow "Bares für Rares". Unterstützt wird der Moderator von Experten und Händlern.
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"Ich habe sie von einer Tante geerbt und sie stand dann auf dem Dachboden in der äußersten Ecke", erklärt Porten-Kiener. Galerist und Experte Detlev Kümmel weiß dagegen genau, worum es sich bei dieser Rarität handelt. "Diese Vase ist mit einem hellen Ton gefertigt worden, also eine Keramik. Danach wurde sie in Weiß und Schwarz gefasst, vorher aber auch noch geritzt und anschließend glasiert. Dann wurde das Ganze gebrannt", führt er aus. Danach sei sie aber noch einmal mit Schwarz in Matt patiniert worden. "Aber sollen wir auch gleich zu den negativen Dingen gehen?", fragt er.

"Versau's dir ruhig mit den Frauen!"

"Gerne, versau's dir ruhig mit den Frauen! Ich stehe ja dazwischen und entschuldige mich schon mal. Aber ein Experte ist gnadenlos ehrlich", antwortet Lichter. "Den letzten Arbeitsgang, die matte Patinierung, hat man verwendet, um andere Dinge zu kaschieren", ist sich Kümmel sicher. "Das heißt: Die Vase war schon vorhanden, doch dann muss sie hingefallen sein und zwar so, dass eine Menge passiert ist", vermutet er und zeigt viele Risse, die überarbeitet worden sind.

"Diese Vase hat also wirklich mal fast einen Totalschaden erlitten, wurde dann aber noch einmal liebevoll aufgearbeitet. Diese Restaurierung hat garantiert umgerechnet bis zu 2.000 Euro gekostet", sagt er und beantwortet auch gleich die Frage, warum man so viel Geld für eine Vase ausgegeben hat: "Weil sie von Picasso ist und weil es sich gelohnt hat, sie zu restaurieren."

"Wir haben ein absolutes Original vor uns"

In einer Sache ist er sich zudem ganz sicher: "Wir haben ein absolutes Original vor uns. Diese schöne Vase, die übrigens auch 'Die Königin' heißt, wurde 1953 gefertigt. Hier haben wir eine Auflage von 400 Stück und es gibt noch ein Gegenstück davon, eine ähnliche Vase: 'Der König'", ergänzt er. Mutter und Tochter aus Nordrhein-Westfalen haben sich einen Preis von mindestens 500 Euro vorgestellt.

Doch damit ist der Experte nicht einverstanden. "Was in Ihrem Fall gut ist: Sie wollen sie an Privatleute verkaufen und da ist die Retuschierung wohnfertig. Das ist das Gute daran. Deshalb bin ich hier bei einem Preis zwischen 8.000 und 10.000 Euro." Nicht nur das Mutter-Tochter-Gespann freut sich über diese unerwartete Expertise. "Ich finde das jetzt gar nicht so doof für eine kaputte Vase", meint auch Lichter.

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Händler überbieten sich bei Objekt mit "Totalschaden"

Im Händlerraum wissen alle auf den ersten Blick, worum es sich bei der Rarität handelt. "Sie haben hier ein richtig gutes Hauptwerk von Pablo Picasso mitgebracht", sagt Kunsthändler Daniel Meyer. "So, Susanne, du hast Erfahrung mit solchen Dingen, wie wir wissen", äußert sich Auktionator Wolfgang Pauritsch, der sich noch gut daran erinnern kann, dass Schmuckhändlerin Susanne Steiger erst kürzlich ihren ersten Picasso bei "Bares für Rares" gekauft hat.

Steiger lässt sich nicht lange bitten. "Ich starte mit 3.000 Euro", sagt sie. Doch auch Pauritsch und Meyer sind sehr interessiert an dem Objekt und überbieten sich gegenseitig. "Die ist schon außergewöhnlich schön. Deswegen biete ich 8.000 Euro", erklärt Meyer. Als Steiger sich davon nicht beeindrucken lässt, verbessert er sein Angebot erneut. "Ich würde trotz der Beschädigung 9.000 Euro dafür geben", bietet er an. Steiger kontert: "Kurz und knapp: 10.000 Euro" – und erhält damit den Zuschlag.

"Wahnsinn, wir wünschen ganz viel Freude damit", jubelt Kiener. Auch ihre Mutter freut sich: "Und ich muss sie nicht mehr hüten!" Nach der Bezahlung sagt Steiger: "Jetzt fehlt nur noch 'Der König'." Mutter und Tochter wiederum können ihr Glück gar nicht fassen. "Das ist total krass! Ich kann noch gar nicht beschreiben, was ich in meinen Händen halte", sagt Kiener, die die 10.000 Euro entgegengenommen hat. "Deshalb halte ich es sehr fest."

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Verwendete Quellen
  • "Bares für Rares"-Abendausgabe vom 25. August 2021
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