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Offene Beziehung oder Monogamie – was macht glücklicher?


Offene Beziehungen als Alternative
Macht Monogamie zufriedener?

  • Jennifer Buchholz
Von Jennifer Buchholz

Aktualisiert am 29.12.2022Lesedauer: 2 Min.
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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

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Eine traurige Frau umarmt einen Mann.Vergrößern des Bildes
Offene Beziehungen gelten als besseres Beziehungsmodell. Sind sie das auch? (Quelle: Symbolbild/AntonioGuillem/Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Lebenslang einer Person treu zu sein, gilt für einige Frauen und Männer als überholt und veraltet. Doch macht eine offene Beziehung glücklicher?

Besonders in Fernbeziehungen oder bei starken Eifersuchtsgefühlen sollen offene Beziehungen eine Besserung schaffen. Dies gilt allerdings nicht für die sexuelle Zufriedenheit – so eine europäische Studie.

Wie zufrieden sind Europäer?

Forscher untersuchten, wie befriedigend das Sexualleben in sechs europäischen Ländern ist. Die Teilnehmer waren zwischen 18 und 65 Jahre alt und lebten in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Polen und Spanien.

Am zufriedensten in sexueller Hinsicht zeigten sich die Spanier (41 Prozent), dicht gefolgt von den Deutschen (38 Prozent). Die Teilnehmer aus diesen Ländern gaben an, mit ihrem Sexualleben "sehr zufrieden" zu sein. Am unzufriedensten hingegen sind Italiener und Briten (9 Prozent).

Insgesamt sind rund 68 Prozent der Befragten zufrieden mit ihrem Sexualleben, wohingegen 18 Prozent angaben, "sehr unzufrieden" zu sein.

Machen offene Beziehungen sexuell zufriedener?

Im Gegensatz zum allgemeinen Glauben zeigten sich Frauen und Männer, die eine offene Beziehung führten, als sexuell nicht zufriedener als monogam lebende Paare. 71 Prozent der Befragten, die in polyamorösen oder offenen Beziehungen lebten, sind mit ihrem Sexualleben glücklich. 82 Prozent der monogamen Paare gaben an, sexuell sehr zufrieden zu sein. Die sexuell unzufriedensten Teilnehmer waren Singles. Von ihnen waren lediglich 40 Prozent mit ihrem Sexleben glücklich. Den Forschern ist allerdings bekannt, dass Singles mit Informationen über ihr Sexualleben eher zurückhaltend umgehen.

Ob Sie eine monogame oder offene Beziehung psychisch, physisch und sexuell zufriedener macht, sollten Sie am besten selbst herausfinden. Die Bedürfnisse sind von Mensch zu Mensch unterschiedlich und stets individuell. Vergessen Sie dabei allerdings nicht, Ihrem Partner Ihre Wünsche und Vorstellungen einer Beziehung offen mitzuteilen, damit es nicht zu Missverständnissen kommt.

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