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Schädliche Inhaltsstoffe von Kosmetik: Tipps für Verbraucher

Kosmetik  

Inhaltsstoffe von Kosmetik: Darauf müssen Sie achten

28.01.2014, 12:04 Uhr | mo (IP)

Die Auswahl an Make-up-Produkten ist groß und die Liste der Inhaltsstoffe wird immer länger. Nicht alle Inhaltsstoffe von Kosmetik sind für Sie dabei so harmlos, wie die Hersteller vorgeben. Von krebserregend bis umweltschädlich verbergen sich diese hinter komplizierten Namen.

PEG/PEG-Derivate schaden der Haut und gelten als krebserregend

In Kosmetik enthaltene Inhaltsstoffe der PEG und PEG-Derivate, wie Copolyol, Polyglykol und Polysorbate, befinden sich vor allem in Cremes, Salben und Gels und gelten neuesten Studien zufolge als krebserregend, denn sie werden häufig aus giftigen Erdöldederivaten gewonnen.

Diese Stoffe können Ihre Haut durchlässiger und somit anfälliger für Schadstoffe machen, was zu Hautirritationen führen kann. Kosmetika, die diesen Schadstoff enthalten, erkennen Sie an Aufdrucken, die die Abkürzung „PEG" oder die Buchstabenfolge „eth" in Verbindung mit einer Zahl enthalten (etwa Ceteareth, Ceteth, Cetoleth), erläutern Verbraucherschützer. Lesen Sie daher beim Kosmetikkauf auch das Kleingedruckte und vermeiden Sie so die schädlichen Derivate.

Silikone verstopfen die Poren und schaden dem Grundwasser

Auch Silikone, die in den meisten Cremes und Haarpflegeprodukten enthalten sind, sollten Sie mit Vorsicht genießen. Diese Inhaltsstoffe von Kosmetik sorgen dafür, dass Ihr Haar nach dem Waschen glänzt und sich Make-up und Cremes zart und pudrig auf Ihrer Haut anfühlen. Ist der Silikonanteil in der Creme jedoch zu hoch, verstopfen Ihre Poren und Ihre Haut kann nicht mehr atmen.

Ein weiteres Problem: Sowohl beim Waschen der Haare als auch beim Abwaschen der Hautcreme gelangt das Silikon ins Abwassersystem und bleibt anschließend im Klärschlamm zurück, der über die Verwendung in der Landwirtschaft die Silikone in Flüsse und Grundwasser leitet. Um die Umwelt zu schonen, achten Sie beim Kauf also darauf, ob Ihre Kosmetik Inhaltsstoffe wie „Dimethicone“, „Cyclomethicone“, „Cyclopentoxilase“, „Dimethiconol“, „Amodimethicone“ oder „Polysiloxane“ enthält. Lassen Sie diese Produkte nach Möglichkeit im Regal stehen und schonen Sie Ihre Haut und die Umwelt.

Schädliches Aluminium in Deos und im Eau de Toilette

Ein weiterer schädlicher Inhaltsstoff, der oft verwendet wird, ist Aluminium. In vielen Deodorants und anderen Sprühartikeln eingesetzt, dient es dazu, die Schweißbildung zu hemmen. Dazu verengen die in Deos enthaltenen Aluminiumsalze Ihre Schweißdrüsen und behindern so deren Flüssigkeitsproduktion. Doch neben dieser antitranspirierenden Wirkung haben sie noch einen anderen Effekt auf Ihren Körper: Sie trocknen Ihre Haut aus, können zu Reizungen führen und die Entstehung übergroßer Zellen sowie Gewebeknötchen begünstigen.

Untersuchungen haben zudem ergeben, dass bereits eine kleine Dosis Aluminium die Aktivität Ihrer Nervenzellen herabsetzt. So erlahmt Ihr Nervensystem, was im schlimmsten Fall zu Folgeerkrankungen wie Alzheimer oder Muskelschwund führen kann. Ob Aluminium zu den Inhaltsstoffen der Kosmetik zählt, die Sie verwenden, erkennen Sie an den Bezeichnungen „aluminum silicate“ oder „aluminum chlorohydrate“.

Hormone im Sonnenschutzmittel gefährden die Fruchtbarkeit

Auf eine erschreckende Studie weist die Online-Ausgabe des „Focus“ hin, laut derer die Inhaltsstoffe der Kosmetik bei fast jedem dritten Produkt in Deutschland hormonell wirksame Chemikalien enthalten. Besonders hoch sei die Belastung mit jeweils 36 und 33 Prozent bei Haarwachsmitteln und Sonnenschutz . Doch auch in Babyprodukten seien die gefährlichen Hormone enthalten, die langfristige Nebenwirkungen mit sich bringen.

Die hormonellen Stoffe werden „mit gesundheitlichen Problemen wie reduzierter Spermienqualität und Unfruchtbarkeit, verfrühter Pubertät bei Mädchen und bestimmten, hormonbedingten Krebsarten wie Brustkrebs und Hodenkrebs in Verbindung gebracht“, berichtet das Magazin. Informieren Sie sich vor dem Kauf solcher Produkte also genau und verzichten Sie, wenn möglich, auf unnötige Kosmetika.

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