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Siziliens Westzipfel ist noch ein Geheimtipp

Sandra Ehegartner/srt

09.08.2016Lesedauer: 4 Min.
Der Hafen von Levanzo.
Der Hafen von Levanzo. (Quelle: dpa)
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Sommer, bleib da! Der westliche Zipfel Siziliens ist mit seinen Orten Marsala, Levanzo und Erice super fĂŒr ein verlĂ€ngertes Wochenende geeignet. Schauen Sie sich die Orte auch in unserer Foto-Show an.

Sizilianisches Piazzaflair in Marsala

Schon der Name zergeht auf der Zunge: Marsala. Die kleine Schwester von Trapani ist besonders schön, wenn die laute Hektik des Sommers nachlĂ€sst. Dann summt und brummt die Luft auf der Piazza della Repubblica wieder. Aber nicht vom donnernden Verkehr, den gibt es hier nicht. Sie brummt von den gleichmĂ€ĂŸigen, sonoren Stimmen der Ă€lteren Herren, die auf den Stufen vor dem 'Palast des Siebten Aprils' sitzen und ausgiebige VormittagsschwĂ€tzchen halten. In kurzen Hosen und Sandalen sitzen sie zu zweit oder in GrĂŒppchen da, erfordert ein Thema besondere Aufmerksamkeit, stehen sie auf, fassen einander am Arm und untermalen ihre eindringlichen Worte mit großen, weiten Bewegungen einer oder beider HĂ€nde.

Marsala ist ein gemĂŒtlicher Ort, der sich von seinen GĂ€sten keineswegs aus dem Konzept bringen lĂ€sst. Selbst die typischen Touristenrestaurants auf dem Weg zur Porta Garibaldi beeintrĂ€chtigen die sizilianische Kleinstadtidylle nur wenig. Alles wird zu einer großen, lauten Harmonie vereint. Durch den Torbogen linkerhand fĂ€llt der Blick auf einen reich verzierten Springbrunnen unter einem mĂ€chtigen BlĂ€tterdach, vom benachbarten alten Markt wabern GerĂŒche auf die glatte, hell gepflasterte Gasse und ĂŒber allem liegt der Geruch von Salzwasser, Fisch und Pfirsichen.

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Zusammen mit dem Kaffeeduft aus der Bar von nebenan, dem Kichern der hĂŒbschen Signorinas und dem Gepolter von schwer beladenen Sackkarren ergibt sich das, was viele sich unter typisch italienischem Straßenleben vorstellen. Und wer fĂŒr ein paar Augenblicke Teil dieser Idylle sein möchte, der nimmt unter den großen Schirmen eines CafĂ©s Platz und genießt eine Granita. Zitrone und Mandel sind die sizilianischen Favoriten. Oder gleich ein Glas Marsalawein.

Entdeckergeist auf den Ägadischen Inseln

FĂŒr all diejenigen, die keine eigene Jacht besitzen, ist ein Tagestrip mit dem Charterboot die ideale Möglichkeit, die beiden bekanntesten der Ă€gadischen Inseln zu besuchen. Informationen ĂŒber den Trip nach Favignana und Levanzo können bereits beim Stadtbummel in Marsala kurz hinter der Porta Garibaldi oder direkt am Hafen in Marsala eingeholt werden. Und von hier aus starten die Ausflugsschiffe in den Sommermonaten auch tĂ€glich um 9.30 Uhr.

Los geht es mit einem Espresso an Bord. Nach einer knappen Stunde wird fĂŒr eine Schwimmpause in einer Bucht gehalten und kurz darauf lĂ€uft die 'Venus' bereits in den Hafen der grĂ¶ĂŸten Ă€gadischen Insel, Favignana ein. Gute zwei Stunden sind fĂŒr den Stadtbummel eingeplant und es fĂ€llt nicht schwer, diese in dem malerischen Ort angenehm zu verbringen. Erlebenswert ist neben der Thunfischfabrik vor allem der kleine Ort selbst. Da ist zum Beispiel der blumenumrankte Madonnenaltar oder die Kirche der 'Unbefleckten EmpfĂ€ngnis' auf der Piazza Matrice Favignana daneben. Ansonsten gilt: gemĂŒtliches Treibenlassen durch schmale Gassen und ein Cappuccino oder Eis auf der Piazza Europa.

Dann geht es auch schon zurĂŒck zum Boot. Dort wird das Mittagessen serviert und nach dem Passieren von mĂ€rchenhaft schönen tĂŒrkisblauen Buchten legt die 'Venus' im Hafen der kleinsten Ă€gadischen Insel, Levanzo, an. Hier scheint die Zeit still zu stehen, Kinder springen von der Hafenmauer ins Wasser, kleine Boote schweben auf dem glasklaren Wasser und nur ein paar Katzen interessieren sich mĂ€ĂŸig fĂŒr die Besucher. Nach diesem Stopp wird noch einmal zum AbkĂŒhlen gehalten und weil anschließend bei den meisten GĂ€sten ein kleiner DurchhĂ€nger kommt, werden italienische Gassenhauer aufgelegt und Marsalawein ausgeschenkt. Wer fĂŒr einen Tag die Urlaubsverantwortung völlig abgeben möchte, der ist mit diesem Bootsausflug bestens bedient.

Burgherrenfeeling in Erice

Auch im SpĂ€tsommer kann es auf Sizilien noch ziemlich heiß sein. Wer der Hitze auf dem Land fĂŒr eine Weile entfliehen möchte, macht einen Abstecher nach Erice. Ein Ausflug in den mittelalterlichen Ort hoch ĂŒber Trapani kann auf zweierlei Arten begangen werden: mit der 'Funivia', der Seilbahn von Trapani oder mit dem Auto ĂŒber die Serpentinenstraße. Egal wie, die Anreise an sich ist schon ein Erlebnis. Oben angekommen, erschließt sich dem Besucher sofort der Reiz des kleinen StĂ€dtchens. Wie ein Adlerhorst thront Erice in einzigartiger Position hoch ĂŒber Land und Leuten. Gleich nach dem Stadttor beginnt eine andere Welt.

Enge Gassen mit runden, glatten Steinen, karge GebĂ€ude mit kleinen Fenstern, alles strahlt mittelalterliches Flair aus und wĂ€ren da nicht die bunten SouvenirlĂ€den, wĂŒrde ein Ritter in RĂŒstung nicht weiter auffallen. Auf dem Weg zur Hauptattraktion von Erice, dem Castello di Venere, sollten Besucher an der Pasticceria von Maria Grammatico, die fĂŒr ihr MandelgebĂ€ck berĂŒhmt ist, Halt machen. Vielleicht sogar fĂŒr einen kurzen Aufenthalt im kuscheligen Gastgarten in der Via Vittorio Emanuele. So gestĂ€rkt fĂ€llt der Anstieg dann noch leichter.

Neben einem bunt geschmĂŒckten Esel samt altmodischem Wagen erwartet den Besucher vor allem eines: eine grandiose Aussicht. Das Steintischchen in der Mitte der Burgzinne war ursprĂŒnglich zwar sicher nicht dafĂŒr gedacht, eignet sich jedoch perfekt fĂŒr Panoramaaufnahmen in alle Richtungen. ZurĂŒck geht's durch den angenehm kĂŒhlen Park und wer sich in den schmalen Gassen, durch die meist eine angenehme Brise weht, noch einmal stĂ€rken möchte, kann dies ganz besonders gut im CaffĂš San Rocco. Die 'Busiati al pesto trapanese' sind nicht nur die lokaltypische Pasta, sondern machen auch sĂŒchtig. Dazu einen leichten Weißwein aus der Region - wer braucht da noch eine Burg, um sich wie ein König im Urlaub zu fĂŒhlen?

Weitere Informationen:
http://www.italia.it

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