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Für neues Skigebiet: Gletschergipfel soll gesprengt werden

Von t-online, sah

Aktualisiert am 05.11.2019Lesedauer: 2 Min.
Linker Fernerkogel: Für das Projekt ist die Absprengung eines Berggrats um 40 Höhenmeter und 120.000 Kubikmeter vorgesehen.
Linker Fernerkogel: Für das Projekt ist die Absprengung eines Berggrats um 40 Höhenmeter und 120.000 Kubikmeter vorgesehen. (Quelle: Birgit Koch/imago-images-bilder)
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Die Skigebiete Pitztal und Ötztal in Tirol planen einen Zusammenschluss, um noch attraktiver für den Massentourismus zu werden. Dafür soll der Gipfel eines Gletschers weichen.

Großbauprojekt in Österreich: Zwei Gletscherskigebiete sollen zusammengeschlossen werden – und dafür wollen die Betreiber in die hochalpine Natur eingreifen. Denn damit Pitztal und Ötztal sich zu einem Gebiet vereinigen können, müsste der Gipfel des Linken Fernerkogels gesprengt und abgetragen werden, berichtet die "Kronen Zeitung".

Bau für Herbst 2020 angesetzt

Sollte die Genehmigung für das Projekt erteilt werden, soll im Herbst 2020 mit dem Bau begonnen werden, der voraussichtlich sechs Jahre dauern würde. Betroffen wäre eine Fläche von mehr als 116 Fußballfeldern, was die Sprengung und den Abtrag von über 750.000 Kubikmeter Gestein, Erde und Eis erforderlich machen würde.

Dabei würde für den Massentourismus laut Alpenverein Folgendes entstehen:

  • Drei Seilbahnen
  • Ein dreistöckiges Seilbahnzentrum
  • Restaurants und Bars für 1.600 Gäste
  • Ein befahrbarer Tunnel
  • Ein asphaltierter Speicherteich
  • Eine zusätzliche Beschneiungsanlage
  • Mehr als vier Kilometer an Straßen und Wegen

Petition soll Projekt stoppen

Die Pläne gefallen jedoch nicht jedem. Um das Projekt zu stoppen, haben sich der Alpenverein, die Naturfreunde und der WWF Österreich zur Allianz "Die Seele der Alpen" zusammengeschlossen. Mit einer Petition wollen sie "die größte Zerstörung unberührter Gletscherflächen seit Jahrzehnten" verhindern.

"Es ist nicht nachvollziehbar, warum eine derartige Zerstörung in Kauf genommen wird. Die Gletscher schmelzen uns unter den Füßen weg. Gleichzeitig werden unberührte Fließgewässer zur Beschneiung von Gletscherskigebieten genutzt und Speicherteiche errichtet", sagt Robert Renzler, Generalsekretär Österreichischer Alpenverein. "Ohne umfassende Klimaschutzmaßnahmen und bei weiter zunehmender Klimaerwärmung könnten sämtliche Gletscher in den Alpen bis 2100 weitgehend verschwunden sein."

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