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Giftiger Feuerwurm breitet sich an Italiens Mittelmeerküste aus


Gefährlich bei Kontakt
Giftige Feuerwürmer breiten sich an Italiens Stränden aus


09.06.2024Lesedauer: 2 Min.
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Feuerwurm (Hermodice carunculata): Steigende Wassertemperaturen begünstigen seine Ausbreitung. (Quelle: IMAGO/Reinhard Dirscherl/imago)

Gefährliche Feuerwürmer haben Italiens Küsten erreicht. Erfahren Sie, was die Tiere so gefährlich macht und was bei Kontakt zu tun ist.

An Italiens Küsten locken hohe Temperaturen im Sommer die Menschen ins Wasser. Doch im Meer wartet unangenehme Gesellschaft auf sie: Die Zahl der sogenannten Feuerwürmer ist massiv angestiegen. Der Kontakt mit ihnen kann sehr unangenehm und schmerzhaft werden.

Im Mittelmeerraum sind die fleischfressenden Tiere, die äußerlich harmlosen Tausendfüßlern ähneln, schon seit mehr als zweihundert Jahren bekannt. Doch Hitzewellen und steigende Wassertemperaturen haben ihre Population an den Küsten Siziliens, Kalabriens, Kampaniens und Apuliens stark anwachsen lassen – und Fressfeinde haben sie nicht.

Wo kommen Feuerwürmer vor?

Die Tiere sind im Mittelmeer besonders auf Hartböden und in Seegraswiesen verbreitet. Auch auf Sand kann man ihnen begegnen.

Warum sind Feuerwürmer so gefährlich?

Feuerwürmer (Hermodice carunculata) sind aufgrund ihrer giftigen, weißen Borsten ein Risiko für den Menschen. Diese Borsten brechen leicht ab und setzen ein Gift frei, das bei Berührung zu starken Schmerzen, Schwellungen und Hautreizungen führen kann. In einigen Fällen kann es sogar zu allergischen Reaktionen mit Atembeschwerden oder Kreislaufproblemen kommen, die medizinische Behandlung erfordern.

Das können Sie beim Kontakt mit einem Feuerwurm tun

Fassen Sie Feuerwürmer auf keinen Fall an. Sollte es zu einem Kontakt kommen, beachten Sie folgende Schritte:

  • Ruhe bewahren: Nicht kratzen oder reiben, um das Gift nicht weiter zu verteilen.
  • Spülen: Die betroffene Stelle vorsichtig mit Meerwasser spülen. Kein Süßwasser verwenden, da dies das Gift aktivieren kann.
  • Entfernen der Borsten: Mit einer Pinzette oder klebendem Band die Borsten entfernen und vermeiden, dass die Spitzen abbrechen.
  • Kühlen: Die Stelle mit Eis oder kalten Kompressen kühlen, um die Schwellung zu reduzieren.
  • Schmerzlinderung: Bei Bedarf können Sie Schmerzmittel einnehmen, auch Kortisonsalben können helfen.

Das wird gegen die Ausbreitung getan

Um die Ausbreitung der Feuerwürmer zu kontrollieren, sind regelmäßige Säuberungen der Strände und die Überwachung der Küstengewässer notwendig. Wissenschaftler und Umweltexperten arbeiten zusammen, um geeignete Strategien zur Eindämmung dieser Tiere zu entwickeln und Badegäste besser zu schützen.

Wichtig: Als Urlauber sollten Sie sich an Warnhinweise halten und bei Sichtung eines Feuerwurms sofort die zuständigen Behörden informieren.

Transparenzhinweis
  • Dieser Text wurde mit maschineller Unterstützung erstellt und redaktionell geprüft. Wir freuen uns über Hinweise an t-online@stroeer.de.
Verwendete Quellen
  • bild.de: "Giftige Feuerwürmer überfallen Italiens Küsten!"
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