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Eine Taxifahrt in der Stadt kostete 400 Euro

Von dpa, dpa-tmn
09.01.2014Lesedauer: 2 Min.
Der wegen Betruges angeklagte Taxifahrer Talip M. hÀlt sich in einem Saal des Amtsgerichtes Tiergarten vor Prozessbeginn einen Hefter als Sichtschutz vor das Gesicht.
Der wegen Betruges angeklagte Taxifahrer Talip M. hÀlt sich in einem Saal des Amtsgerichtes Tiergarten vor Prozessbeginn einen Hefter als Sichtschutz vor das Gesicht. (Quelle: Marc Tirl/dpa-bilder)
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Wer am Flughafen in ein Taxi steigt, um so schnell in die Innenstadt zu kommen, der ist nicht immer ortskundig. Umso schlimmer, wenn Reisende dann an einen Taxifahrer geraten, der das Nichtwissen seiner Kunden schamlos ausnutzt und Wucherpreise fĂŒr einfache Fahrten verlangt. Ein solcher Fall ist nun in Berlin bekannt geworden.

Hier soll ein Taxifahrer von auslĂ€ndischen Touristen fĂŒr Stadtfahrten Fantasiepreise kassiert haben und muss sich nun wegen Betrugs vor Gericht verantworten. Zum Auftakt des Prozesses am Amtsgericht Berlin-Tiergarten verweigerte der 48-JĂ€hrige am Donnerstag die Aussage. Dem Mann wird vorgeworfen, zwischen MĂ€rz 2012 und Mai 2013 in 22 FĂ€llen Wucherpreise von Berlin-Besuchern verlangt zu haben. Die meisten von ihnen stiegen demnach am Flughafen Tegel ins Taxi. Ein Mexikaner, der sich mit den deutschen Preisen nicht auskannte, musste laut Anklage 400 Euro fĂŒr eine Fahrt von wenigen Kilometern zahlen. Zudem sei der Mann nicht zu seinem Hotel gefahren, sondern auf der Straße abgesetzt worden.

Besser: Vor der Fahrt informieren

Dabei dĂŒrfen Taxifahrer dĂŒrfen keine Umwege fahren, sondern mĂŒssen ihre FahrgĂ€ste auf dem kĂŒrzesten Weg zum Ziel bringen. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte den direkten Weg vorher per Smartphone checken. Dazu rĂ€t Katharina LucĂ  vom ADAC. FahrgĂ€ste ohne Ortskenntnisse merken so schneller, ob der Fahrer eine deutlich andere Route einschlĂ€gt. "Bevor es losgeht, sollte man sich trotzdem immer beim Fahrer ĂŒber Umwege zum Beispiel aufgrund von Baustellen oder Staus informieren", sagt LucĂ . Sonst komme es schnell zu MissverstĂ€ndnissen, vor allem, wenn sich die Fahrtkosten erhöhen.

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Wer dennoch bemerkt, dass der Fahrer ohne Absprache und ohne ersichtlichen Grund einen Umweg nimmt, kann sich wehren. Dazu benötigt man eine vollstĂ€ndig ausgefĂŒllte Quittung vom Fahrer. "Jeder Taxifahrer ist verpflichtet, eine Quittung anzufertigen", erklĂ€rt die ADAC-Verkehrsexpertin. Eine vollstĂ€ndige Quittung gibt Auskunft ĂŒber Start und Endpunkt der Fahrt, Kfz-Kennzeichen sowie Ordnungsnummer des Taxis. Die Ordnungsnummer steht auch auf einem gelben Aufkleber rechts in der Fahrzeugheckscheibe. Mit der Quittung können FahrgĂ€ste anschließend beim zustĂ€ndigen Taxiunternehmen Beschwerde ĂŒber den Fahrer einlegen und ihr Geld zurĂŒckverlangen.

Auch im Konflikt nicht gehen, ohne zu zahlen

In keinem Fall darf der Fahrgast aus Ärger das Taxi verlassen, ohne die Fahrt zu bezahlen. "Ich habe die Dienstleistung in Anspruch genommen, also muss ich erst einmal dafĂŒr aufkommen", sagt LucĂ . Alle Beförderungsbedingungen wie beispielsweise den Grundpreis pro Fahrt können FahrgĂ€ste in den gĂŒltigen Taxitarifverordnungen der StĂ€dte und Landkreise nachlesen.

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