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Milsani, Hemme, Weihenstephan: Welche Butter überzeugt Stiftung Warentest?


Mineralölrückstände in jeder Butter

Von t-online, sms

25.11.2023Lesedauer: 2 Min.
imago images 91075615Vergrößern des BildesButterbrot (Symbolbild): Nicht jede Butter schmeckt gleich gut und ist unbedenklich. (Quelle: 54° / Felix Koenig, via www.imago-images.de/imago)
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Butter gehört für viele zum Frühstück, Kochen oder Backen dazu. Die meisten Sorten sind dabei völlig unbedenklich, wie die Stiftung Warentest jetzt zeigt.

Wer zur Butter greift, weiß: Ohne sie schmecken Brot, Croissant oder Plätzchen nur halb so gut. Und in der Regel kann man bei der Auswahl auch nicht viel falsch machen.

Die Stiftung Warentest kann 24 von 30 gängigen Buttermarken im "test"-Heft (Ausgabe 12/2023) empfehlen und drückt ihnen als Gesamturteil ein "Gut" auf. Das sah vor fünf Jahren noch ganz anders aus: Da schaffte das nur die Hälfte.

Butter im Warentest: Das sind die Geschmackssieger

Je nach Geschmacksvorliebe brachte die aktuelle Verkostung richtige Highlights hervor: Unter den 16 Mildgesäuerten zeigten sich die Butter von Weihenstephan (2,59 Euro pro 250 g) und Penny (1,39 Euro pro 250 g) als Geschmackssieger.

Weil für die Tester aber nicht nur der Geschmack zählt, liegen im Gesamturteil auch noch die Butter von Berchtesgadener Land (2,54 Euro pro 250 g) bei den Mildgesäuerten und die Schwarzwaldmilch (2,69 Euro pro 250 g) bei der Sauerrahmbutter ganz weit mit vorn. Sie reißen es entweder durch eine tolle Streichfähigkeit oder mit weniger Schadstoffen als ihre Konkurrenz heraus.

Spuren von Mineralölrückständen in jeder Butter

Die Schadstoffe sorgen allerdings dafür, dass für die Tester nicht alles in Butter ist. Mineralölrückstände kommen in allen getesteten Streichfetten vor. Davon sind sieben nur sehr gering belastet, darunter sechs aus Bio-Rahm. Die restlichen erhalten im Schadstoffurteil ein "Befriedigend".

Unklar ist, woher die Rückstände kommen. "Sie können aus der Rohmilch selbst stammen, weil Kühe sie aus der Umwelt aufnehmen, aber auch während der Produktion oder aus der Verpackung in die Butter gelangen", schreiben die Tester.

Defizite in der mikrobiologischen Qualität, Kantenbildung, Ausölung, wenig oder käsiges Aroma sorgen ebenfalls für Punktabzüge und bringen fünf Produkten ein "Befriedigend" sowie einem ein "Ausreichend" ein.

Verlierer im Warentest: Diese Butter schmeckt nicht so gut

Zu den Testverlierern gehören beispielsweise die Süßrahmbutter von Alnatura ("befriedigend") und die irische Butter von Dairygold ("ausreichend"). Das liegt bei der Dairygold-Butter unter anderem daran, dass sie käsig riecht und ranzig schmeckt – und schließlich auch noch mikrobiologisch negativ auffällt.

Die Butter enthält den Testern zufolge besonders viele Hefen und Schimmelpilze, das wiederum könnte auf beginnende Verderblichkeit und Hygienemängel hinweisen. "Für eine irische Butter ist Dairygold zudem weniger streichzart", kritisieren die Tester.

Neben Hygiene und Geschmack gibt es weitere Mängel: Die Butter enthält besonders viele Mineralöl-Kohlenwasserstoffe und überschreitet dabei sogar den Orientierungswert aus Lebensmittelüberwachung und -wirtschaft.

Verwendete Quellen
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