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"Öko-Test": Fünf Problemstoffe in Reiswaffeln


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Diese Problemstoffe stecken in Reiswaffeln

Von t-online, cch

Aktualisiert am 20.10.2022Lesedauer: 2 Min.
Reiswaffeln: Viele sind mit Arsen belastet, wie eine Untersuchung von "Öko-Test" zeigt.
Reiswaffeln: Viele sind mit Arsen belastet, wie eine Untersuchung von "Öko-Test" zeigt. (Quelle: Luca Piccini Basile/Getty Images)
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In vergangenen Tests hat "Öko-Test" zu viel Arsen in Reiswaffeln entdeckt. Wie stark sind sie nun belastet? Welche anderen bedenklichen Stoffe stecken drin?

Fünf bedenkliche Stoffe stecken laut "Öko-Test" typischerweise in Reiswaffeln. Eine Untersuchung von 20 Produkten (Ausgabe 11/2022) zeigte, dass viele davon mit Arsen, Cadmium, Acrylamid, Schimmelpilzgift und/oder Mineralölbestandteilen belastet sind.

Elf der Produkte fielen aus diesen Gründen in dem Test durch. Nur ein Produkt war "sehr gut", ein weiteres "gut". Bei der Bewertung orientierte sich "Öko-Test" an Grenzwerten, die für Lebensmittel für Säuglinge und Kleinkinder gelten, da Reiswaffeln häufig Kindern als Snack gegeben werden.

Kleinkinder sollten nicht täglich Reiswaffeln essen

In allen Reiswaffeln im Test steckte Arsen. Die Gehalte waren aber recht unterschiedlich. In sieben Produkten bewertete "Öko-Test" diese als "stark erhöht", darunter auch die "Reis Waffeln ungesalzen, Bio" von Dennree (Gesamturteil "ungenügend"). Arsen gilt als krebserregend. "Als tägliche Zwischenmahlzeit für Kinder sind Reiswaffeln deshalb nicht zu empfehlen", so die Tester.

Auch Cadmium ist in vielen Reiswaffeln vorhanden. Das Schwermetall kann die Nieren schädigen und steht im Verdacht, fortpflanzungsschädigend zu sein. In drei Produkten waren die Gehalte "erhöht", in zwei weiteren "stark erhöht". Zu letzteren zählten die "Reiswaffeln ohne Salzzusatz, Bio" von Lima (Gesamturteil "ungenügend"). In diesen Reiswaffeln fand das Labor zudem giftiges Blei.

Ein weiteres typisches Problem von Reiswaffeln nennt sich Acrylamid. Drei Reiswaffel-Produkte waren stark damit belastet, etwa die "Reiswaffeln ohne Salzzusatz, Bio" von Byodo (Gesamturteil "ungenügend"). In zwei weiteren waren die Werte erhöht. Die Europäische Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) stuft Acrylamid als potenziell krebserregend ein.

Reiswaffeln: Die Snacks sind bei Kindern sehr beliebt.
Reiswaffeln: Die Snacks sind bei Kindern sehr beliebt. (Quelle: StockPlanets/Getty Images)

"Öko-Test" findet Schimmelpilz in Bio-Reiswaffeln

In den "Naturgut Bio Reiswaffeln ohne Salzzugabe" von Penny (Gesamturteil "ungenügend") und den "Reis Waffeln ungesalzen, Bio" von Dennree wies das Labor außerdem das Schimmelpilzgift Aflatoxin B1 nach. Aflatoxine können das Erbgut schädigen. In den beiden Produkten waren die Gehalte aber immerhin so niedrig, dass sie nicht als akut giftig eingestuft wurden.

Mineralölbestandteile entdeckte das Labor ebenfalls. Mit gesättigten Mineralölkohlenwasserstoffen (MOSH) waren ebenfalls wieder die "Dennree Reis Waffeln ungesalzen, Bio" belastet sowie die "Reiswaffeln ohne Salzzusatz, Bio" von Byodo. MOSH reichern sich im menschlichen Körper an. Die Folgen davon sind noch nicht ausreichend erforscht. In Tierversuchen haben sie die Leber geschädigt. Die Byodo-Reiswaffeln enthielten zudem aromatische Kohlenwasserstoffe (MOAH). Zur Gruppe der MOAH gehören auch Substanzen, die Krebs erregen können.

Reiswaffeln: Das ist der Testsieger

Testsieger mit "sehr gut" wurden die "Babydream Reiswaffeln Apfel-Mango, Bio" von Rossmann.

"Öko-Test" hat elf kleine Reiswaffeln getestet, die speziell für Kinder ab dem siebten Monat ausgelobt sind. Da die Reiswaffeln in diesem Segment ausschließlich Fruchtgeschmack besitzen, untersuchten die Tester zusätzlich neun Reiswaffeln ohne Altersangabe, die größtenteils keine Geschmacksbeigabe besaßen. Im Labor wurden die Produkte auf das Vorkommen von Arsen, Cadmium, Blei, Schimmelpilzgifte, Mineralölbestandteile, Pestizide und Acrylamid untersucht.

Das ausführliche Testergebnis lesen Sie in der Novemberausgabe von "Öko-Test".

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Verwendete Quellen
  • Testergebnisse "Öko-Test"
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