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Reduktion von CO2: Diese Maßnahme könnte gegen die Klimakrise helfen


Diese Maßnahme könnte gegen die Klimakrise helfen

Von Juliane Wellisch

Aktualisiert am 10.07.2020Lesedauer: 2 Min.
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Steinstaub wird auf eine Wiese ausgebracht: Basaltgestein kann große Mengen CO2 binden.
Steinstaub wird auf eine Wiese ausgebracht: Basaltgestein kann große Mengen CO2 binden. (Quelle: UIG/imago-images-bilder)
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Weltweit wird geforscht, wie sich der CO2-Ausstoß nicht nur reduzieren, sondern Kohlendioxid auch aus der Atmosphäre entfernen lässt. Eine einfache Maßnahme könnte dazu beitragen.

Um die Klimaziele zu erreichen, muss nicht nur der Ausstoß von CO2 und anderen Treibhausgasen reduziert werden. Denn bereits jetzt befindet sich fast so viel CO2 in unserer Atmosphäre, wie zuletzt vor 15 Millionen Jahren – als der Meeresspiegel 20 Meter höher und die Durchschnittstemperaturen 3 bis 4 Grad mehr betrugen. Daher ist es wichtig, das bereits überschüssige CO2 aus der Luft zu entfernen.


Zehn Ideen, die das Klima retten sollen

Die Anlagen von Climeworks: Sie filtern CO2 aus der Luft und speichern das Gas entweder unterirdisch in Steinform oder verkaufen es an Gewächshäuser oder die Getränkeindustrie.
Synthetische Kraftstoffe: Am Karlsruher Institut für Klimaforschung haben Forscher eine schiffscontainergroße Anlage entwickelt, die aus CO2 und Ökostrom Kraftstoffe herstellen kann.
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Landwirte können zur CO2-Reduktion beitragen

Dafür gibt es verschiedene Ansätze, beispielsweise die Aufforstung. Forscher zeigen nun, dass auch Landwirte zu einer Reduktion von Kohlenstoffdioxid beitragen können, indem sie Steinstaub auf ihre Felder auftragen.

Wissenschaftler der Columbia University haben berechnet, dass sich durch die Ausbringung von Steinstaub auf die Hälfte der weltweiten Ackerflächen pro Jahr rund 2 Milliarden Tonnen Kohlendioxid reduzieren ließen – das entspricht dem CO2-Ausstoß von Deutschland und Japan zusammen.

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Wie funktioniert die Methode?

Wenn Basaltstein verwittert, reagiert das CO2 in der Luft mit in dem Stein enthaltenen Spurenelementen und bildet Karbonate. Als Staub reagiert das Gestein dabei schneller mit dem Kohlendioxid. Die gute Nachricht für Bauern: Die entstehenden Karbonate sind keineswegs schädlich für Böden und Ackerpflanzen. Im Gegenteil: Sie erhöhen die Fruchtbarkeit des Bodens und können so zu besseren Ernteerträgen führen.

Die Möglichkeit Basaltgestein zum Klimaschutz einzusetzen, ist dabei keineswegs neu. Es gibt bereits Pilotprojekte, bei denen Kohlendioxid in Wasser gelöst und dann in Basaltgestein gepumpt wird. Dabei entsteht ebenfalls Karbonatgestein – und das nach ersten Erkenntnissen bereits nach wenigen Monaten.

Worin sich die Wissenschaftler allerdings einig sind: Diese Maßnahmen allein reichen nicht aus, um die Erhitzung des Planeten aufzuhalten. Daher bedarf es einerseits weiterer Innovationen und andererseits vor allem einer Reduktion des CO2-Ausstoßes.

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Verwendete Quellen
  • Eigene Recherche
  • Studie in Nature
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