Sie sind hier: Home > Nachhaltigkeit > Klima & Umwelt >

Klima-Experten: 2020 könnte Hurrikan-Rekordjahr werden

"Saison startete rasant"  

Experten warnen: 2020 könnte Hurrikan-Rekordjahr werden

07.08.2020, 11:19 Uhr | dpa

Klima-Experten: 2020 könnte Hurrikan-Rekordjahr werden. Tropensturm "Isaias": Er ist über die US-Staaten North Carolina und Virginia hinweg gefegt. Entlang des Atlantiks sorgte er dabei für starke Regenfälle und vereinzelte Überschwemmungen, sowie Millionen Stromausfälle. Mindestens drei Menschen starben. (Quelle: dpa/ZUMA Wire)

Tropensturm "Isaias": Er ist über die US-Staaten North Carolina und Virginia hinweg gefegt. Entlang des Atlantiks sorgte er dabei für starke Regenfälle und vereinzelte Überschwemmungen, sowie Millionen Stromausfälle. Mindestens drei Menschen starben. (Quelle: ZUMA Wire/dpa)

Die Bedingungen in der Atmosphäre und dem Ozean bieten tropischen Stürmen enormen Nährboden, wie die US-Klimabehörde mitteilt. Deshalb könnte es in diesem Jahr zu einem deutlichen Anstieg an Hurrikans kommen.

Das Jahr 2020 könnte wegen idealer Bedingungen für Hurrikans nach Angaben der US-Klimabehörde NOAA ein Rekordjahr für Wirbelstürme werden. "Die Hurrikansaison 2020 im Atlantik startete rasant mit einer Rekordzahl von neun benannten Stürmen und hat das Potenzial, eine der geschäftigsten in der Geschichte zu werden", teilte die NOAA mit.

Bis zu 25 Stürme erwartet

Normalerweise gebe es bis Anfang August im Schnitt nur zwei Stürme, die so stark sind, dass ihnen Namen gegeben werden. Doch die Bedingungen in der Atmosphäre und dem Ozean seien prädestiniert dafür, die Entwicklung von Stürmen voranzutreiben. Die US-Experten rechnen dieses Jahr deshalb mit 19 bis 25 Stürmen, von denen sieben bis elf Hurrikans werden, drei bis sechs sogar sehr starke mit Windgeschwindigkeiten von 178 Stundenkilometer und mehr.

In durchschnittlichen Jahren gibt es an der Atlantikküste zwölf Stürme, von denen sich drei zu Hurrikans der Kategorie drei, vier oder fünf entwickeln. Die Wirbelsturm-Saison endet Ende November.

Tropische Depressionen, Stürme oder Orkane

Tropische Wirbelstürme entstehen über dem Meer, wenn das Wasser mindestens 26 Grad warm ist und stark verdunstet. Je nach Stärke unterscheiden Meteorologen zwischen tropischen Depressionen (schwacher Wind, "Depression" im Sinne von Tiefdruckgebiet), tropischen Stürmen (mittel) und tropischen Orkanen (stark). Letztere werden im westlichen Atlantik und im östlichen Pazifik Hurrikans genannt.

Ein Hurrikan der Kategorie 1 erreicht ein Tempo bis 153 Stundenkilometer. Stufe 2 gilt bis 177 Stundenkilometer, Stufe 3 bis 208 und Stufe 4 bis 251 Stundenkilometer. Besonders verheerende Schäden richten Hurrikans der höchsten Kategorie 5 ab einer Windgeschwindigkeit von 252 Kilometern pro Stunde an.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Madeleinetchibo.deOTTOWeltbildbonprix.deLIDLBabistadouglas.deKlingel

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: