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Dieses Land verursacht am meisten Plastikmüll weltweit

Von afp
Aktualisiert am 02.12.2021Lesedauer: 2 Min.
Plastikmüll im Meer: Jeder US-Bürger erzeugt im Schnitt 130 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr.
Plastikmüll im Meer: Jeder US-Bürger erzeugt im Schnitt 130 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr. (Quelle: imagebroker/imago-images-bilder)
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Mehr als alle Länder in der EU zusammen: So viel Plastikmüll produzieren die Vereinigten Staaten alleine. Experten sprechen von einer "globalen Flut" – und schlagen Maßnahmen zur Bekämpfung vor.

Die USA sind einer amerikanischen Studie zufolge die größten Verursacher von Plastikmüll weltweit. Insgesamt produzierten die USA im Jahr 2016 rund 42 Millionen Tonnen Kunststoffabfälle – mehr als doppelt so viel wie China und mehr als alle Länder der Europäischen Union zusammen, schrieben die Autoren des Expertenberichts, der am Mittwoch der US-Regierung vorgelegt wurde. Die Autoren forderten die US-Regierung zum Handeln auf.


Diese Länder trifft die Klimakrise schon jetzt hart

Thailand wird in den nächsten 30 Jahren Experten zufolge mit "extremen Risiken" zu kämpfen haben. Schon jetzt stellt das südostasiatische Land immer neue Hitzerekorde auf. Immer heftigere Regenfälle fluten Städte und Ackerland, es kommt zu Ernteausfällen und Hunger.
Auch die Bahamas gehören zu den Ländern, die kaum CO2 ausstoßen, aber am härtesten leiden. Hurrikan Dorian tobte 2019 mit einer Wucht, die ganze Landstriche verwüstete und Häuser wie Schuhkartons durch die Luft wirbelte. Die Häufigkeit solcher Wirbelstürme wird laut Experten weiter zunehmen.
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Dem Bericht zufolge erzeugt jeder US-Bürger im Schnitt 130 Kilogramm Plastikmüll pro Jahr, gefolgt von Südkorea mit 88 Kilo pro Jahr. "Der Erfolg der wundersamen Erfindung des Plastiks im 20. Jahrhundert hat auch zu einer globalen Flut von Plastikmüll geführt", schrieb die Vorsitzende des vom US-Kongress einberufenen Expertenkomitees, Margaret Spring. Die weltweite Kunststoffproduktion erhöhte sich demnach von 20 Millionen Tonnen im Jahr 1966 auf 381 Millionen Tonnen im Jahr 2015 – ein 20-facher Anstieg innerhalb eines halben Jahrhunderts.

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Wichtig, weniger Neuplastik zu produzieren

Dem Bericht zufolge gelangen jährlich schätzungsweise acht Millionen Tonnen Plastikmüll in die Umwelt. Das entspreche einem Müll-Lkw pro Minute, der seine Ladung ins Meer kippe. Beim derzeitigen Tempo könnte die ins Meer gelangte Kunststoffmenge bis 2030 bis zu 53 Millionen Tonnen jährlich erreichen, was etwa der Hälfte des Gesamtgewichts der jährlich aus dem Meer gefangenen Fische entspräche. Einer der Gründe dafür sei, dass das Recycling von Kunststoffen nicht mit der Plastikproduktion Schritt halte.

Der Bericht schlägt eine Reihe von Maßnahmen zur Bewältigung der Krise vor. Besonders wichtig sei, weniger Neuplastik zu produzieren. Weitere vorgeschlagene Maßnahmen sind die Verwendung von Materialien, die sich schneller abbauen und leichter recyceln lassen, die Reduzierung bestimmter Einwegkunststoffe und eine verbesserte Abfallbewirtschaftung, beispielsweise durch Techniken zur Entfernung von Mikroplastik aus Abwässern.

"Dies ist der umfassendste und vernichtendste Bericht über Plastikverschmutzung, der je veröffentlicht wurde", erklärte die Präsidentin der Umweltorganisation Beyond Plastics, Judith Enk. Müllsammeln im Meer werde die Ozeane nicht retten, erklärte sie. Politische Entscheidungsträger müssten dringend handeln.

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