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Massiver Protest gegen Abschiebung einer 12-J├Ąhrigen

Von t-online, ann

28.01.2021Lesedauer: 2 Min.
Empfanskomittee f├╝r die Polizei: Demonstranten protestierten am Donnerstagmorgen gegen die Abschiebung der Sch├╝lerin.
Empfangskomitee f├╝r die Polizei: Demonstranten protestierten am Donnerstagmorgen gegen die Abschiebung der Sch├╝lerin. (Quelle: Christopher Glanzl/APA/dpa-bilder)
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Unter massivem Protest ist eine Sch├╝lerin in ├ľsterreich von der Polizei abgeholt worden. Sie soll abgeschoben werden. Ihre Klasse setzt aber alles daran, um das noch zu verhindern.

Die 12-j├Ąhrige Tina soll mit ihrer Familie aus ├ľsterreich nach Georgien abgeschoben werden ÔÇô doch ihre Klasse setzt alles in Bewegung, um das noch zu verhindern. Und ihre ├ľffentlichkeitsarbeit zeigt Wirkung: Am Donnerstag, als die Polizei bei der Familie auftauchte, wurde sie von protestierenden Sch├╝lern, Eltern und Politikern empfangen. Rund 160 Menschen h├Ątten demonstriert, berichten dpa-Fotografen.

"Eine der absurdesten Abschiebeaktionen der j├╝ngsten Zeit"

Wie Florian Klenk, Chefredakteur der Wiener Zeitung "Falter" von vor Ort berichtet, sei das M├Ądchen von der Polizei am Donnerstagmorgen abgeholt worden. Er beobachte eine der "absurdesten Abschiebeaktionen der j├╝ngsten Vergangenheit", twitterte Klenk. Die Polizei sei mit Hunden und maskierten Beamten aufgelaufen, die Demonstranten h├Ątten mit Sperrm├╝ll und Einkaufswagen die Zufahrten blockiert und harrten aus ÔÇô trotz empfindlicher Temperaturen.

Abtransport einer Sch├╝lerin in Wien: Polizisten zerren an einer Demonstrantin.
Abtransport einer Sch├╝lerin in Wien: Polizisten zerren an einer Demonstrantin. (Quelle: Christopher Glanzl/APA/dpa-bilder)
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Im Gespr├Ąch mit dem "Standard" erkl├Ąrten Sch├╝ler und Lehrer den Hintergrund der Abschiebung: Tina sei in ├ľsterreich geboren worden, aber pl├Âtzlich aus dem Unterricht verschwunden. Auf Nachfrage habe man erfahren, dass Tinas Familie nach Georgien abgeschoben werden solle. Tinas Mutter reiste demnach 2006 ein und stellte einen Asylantrag, der in s├Ąmtlichen Berufungen abgelehnt wurde, schreibt der "Standard". Der Vater verf├╝ge derzeit ├╝ber ein dreimonatiges Touristen-Visum. Laut einem Mitarbeiter der zust├Ąndigen Beh├Ârde seien seit 2014 insgesamt sechs Asylantr├Ąge negativ beschieden worden. Der Abtransport der Frau und beider Kinder sei daher rechtlich durchsetzbar.

"├ľsterreich ist Tinas Heimat"

Abschiebungen von Minderj├Ąhrigen sind hoch umstritten. ├ľsterreich sei Tinas Heimat, sagte Nina Hochleitner, Direktorin des Gymnasiums, dem "Standard". "Sie kennt in Wahrheit nichts anderes." Die Klasse 3B des Wiener Gymnasiums Stubenbastei hat die Presse und Schulvertretungen angeschrieben und eine Online-Petition gestartet. ÔÇ×Tina und ihre Familie befreienÔÇť hei├čt die Petition, unterzeichnet wurde sie bereits mehr als 27.000 Mal.

Auch Politiker kritisieren die Ma├čnahme scharf: Wiens B├╝rgermeister Michael Ludwig (SP├ľ) sagte dem "Standard", die Abschiebung sei "gerade in Corona-Zeiten nicht nachvollziehbar". Auch die Gr├╝nen stellen sich quer. Sozialminister Rudolf Anschober (Gr├╝ne) habe angek├╝ndigt, Gespr├Ąche mit dem Innenministerium zu f├╝hren. Bereits zugesichert sei, dass die F├Ąlle erneut gepr├╝ft werden sollen.

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