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Der Attentäter sprach mit seinen Opfern auf Deutsch bevor er zustach

ap, dpa, dru

Aktualisiert am 17.07.2017Lesedauer: 2 Min.
Überwältigt von Sicherheitspersonal und Hotelgästen liegt der Attentäter in Hurghada am Boden.
Überwältigt von Sicherheitspersonal und Hotelgästen liegt der Attentäter in Hurghada am Boden. (Quelle: Mohamed Aly/Reuters-bilder)
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Der Attentäter kam schwimmend an den Strand des Ferienhotels in Hurghada. Doch bevor er sein Messer zog und zwei deutsche Frauen erstach, unterhielt er sich noch mit seinen Opfern: auf Deutsch.

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Wie aus ägyptischen Sicherheitskreisen verlautete, setzte sich der 29 Jahre alte Angreifer vor seiner Bluttat zu den aus Niedersachsen stammenden Frauen und sprach mit ihnen. Anschließend zog er sein Messer und stach zu.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen in Kairo handelte der Attentäter im Auftrag der Terrormiliz Islamischer Staat (IS). Er habe mit den Extremisten über das Internet in Kontakt gestanden und sollte in deren Namen Ausländer töten. Der Mann, ein 28 Jahre alter Uni-Absolvent aus dem Norden Ägyptens, wurde nach dem Angriff festgenommen und zum Verhör nach Kairo gebracht.

Anwaltschaft will noch nicht von Terror sprechen

Die ägyptische Anwaltschaft für Staatssicherheit erklärte hingegen, es sei noch unklar, ob es sich um einen Terrorakt oder eine kriminelle Tat gehandelt habe. Sie rief die Medien dazu auf, Spekulationen und voreilige Schlussfolgerungen zu der Bluttat zu unterlassen. Bislang hat sich auch noch niemand zu der Tat bekannt.

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Dem ägyptischen Innenministerium zufolge war der Angreifer am Freitag von einem öffentlich zugänglichen Küstenstreifen aus an den Strand des Zahabia Hotels geschwommen und mit dem Messer auf Touristen losgegangen. Neben den zwei Frauen aus Niedersachsen verletzte der Täter im Nachbarhotel "El Palacio" vier weitere Ausländer. Anschließend wurde er von Sicherheitsleuten und Hotelgästen überwältigt und bis zum Eintreffen der Polizei festgehalten.

Das Auswärtige Amt ging von einem gezielten Angriff auf Touristen aus: "Nach allem, was wir wissen, sollte die Tat ausländische Touristen treffen - ein besonders hinterhältiger und verbrecherischer Akt, der uns traurig, bestürzt und wütend zurücklässt", sagte eine Sprecherin des Ministeriums zu t-online.de. Außenminister Sigmar Gabriel erklärte über Twitter: "Ich bin sehr bestürzt über dieses feige Verbrechen. Mein tiefes Beileid den Familien der Ermordeten."

Behörden verstärken Sicherheit

Die Sicherheitsvorkehrungen in Hurghada wurden verstärkt. Die Polizei richtete zusätzliche Kontrollpunkte an den Zufahrten ein und setzte mehr Beamte ein. Zuletzt waren in Hurghada im Januar 2016 Touristen angegriffen worden. Damals waren zwei Österreicher und ein Schwede durch Messerstiche in einem Hotel leicht verletzt worden. Ein Angreifer wurde erschossen, ein weiterer festgenommen.

Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) verübt in Ägypten regelmäßig Angriffe, meistens aber auf Sicherheitskräfte. Die Extremisten übernahmen auch die Verantwortung für den Absturz eines russischen Passagierflugzeugs über dem Sinai im Oktober 2015. Alle 224 Insassen kamen damals ums Leben. Der IS ist vor allem im verarmten Norden der Sinai-Halbinsel stark.

Laut einem Bekannten der Toten lebten die Frauen dauerhaft in Hurghada. Er habe die beiden persönlich gekannt, sagte der ehemalige deutsche Honorarkonsul am Ort, Peter-Jürgen Ely, der Deutschen Presse-Agentur. Eine weitere Bekannte von ihm habe die Frauen nach der Tat identifiziert.

Die staatliche Nachrichtenseite Al-Ahram meldete, der Festgenommene habe vor einiger Zeit für sieben Monate in Saudi-Arabien gearbeitet. Er sei Nachbarn zufolge nach Hurghada gefahren, um Arbeit zu finden. Einer politischen oder terroristischen Gruppe habe er nicht angehört.

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