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Fahrverbote in Teilen Tirols - Transitstreit: Österreich bereit zu Dialog mit Deutschland

Fahrverbote in Teilen Tirols  

Transitstreit: Österreich bereit zu Dialog mit Deutschland

11.07.2019, 16:07 Uhr | dpa

Fahrverbote in Teilen Tirols - Transitstreit: Österreich bereit zu Dialog mit Deutschland. Tirol hatte zuletzt Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck durchgesetzt, um so die Dörfer in Autobahnnähe zu entlasten.

Tirol hatte zuletzt Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck durchgesetzt, um so die Dörfer in Autobahnnähe zu entlasten. Foto: Zeitungsfoto.At/Daniel Liebl/APA. (Quelle: dpa)

Berlin/Innsbruck (dpa) - Im Streit um den Transitverkehr zwischen Deutschland und Österreich könnte ein Treffen der Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) und Andreas Reichhardt sowie des Tiroler Landeschef Günther Platter (ÖVP) eine Deeskalation der Lage bringen.

Nach einem Gesprächsangebot von Scheuer erklärten sich die beiden Österreicher am Donnerstag zu einem Treffen bereit.

Das österreichische Bundesland hatte an den drei vergangenen Wochenenden Fahrverbote auf Ausweichstrecken im Großraum Innsbruck durchgesetzt, um so die Dörfer in Autobahnnähe zu entlasten. Die Maßnahme soll noch bis September an den Wochenenden umgesetzt werden, damit Fahrzeuge auf der Autobahn bleiben. Auch die Blockabfertigung von Lastwagen an der Grenze will Tirol weiter beibehalten.

Dies stößt in Deutschland und vor allem in Bayern auf scharfe Kritik. Scheuer hatte dem "Münchner Merkur" (Donnerstag) gesagt, dass er Platter und Reichhardt zu Gesprächen nach Berlin eingeladen habe. Reichardt begrüßte das und erklärte: "Die Fronten dürfen sich nicht weiter verhärten." Platter sagte klar, er werde nur Gespräche über Maßnahmen führen, die die Tiroler und bayerische Bevölkerung entlasten. Zudem schlug er vor, sich lieber in Tirol als in Berlin zu treffen.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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