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Neuseeland: Erste Maori als Außenministerin – Nanaia Mahuta mit Kinn-Tattoo

Vielfalt im neuseeländischem Kabinett  

"Riesiges Privileg": Erste Maori mit Kinn-Tattoo als Außenministerin

02.11.2020, 20:03 Uhr | dpa

Neuseeland: Erste Maori als Außenministerin – Nanaia Mahuta mit Kinn-Tattoo. Neuseeland: Nanaia Mahuta ist Neuseelands neue Außenministerin. Sie gehört zum Stamm der Maori. (Quelle: imago images/AAP)

Neuseeland: Nanaia Mahuta ist Neuseelands neue Außenministerin. Sie gehört zum Stamm der Maori. (Quelle: AAP/imago images)

Neuseelands Ministerpräsidentin Ardern hat ihr neues Kabinett vorgestellt. Als erste weibliche Außenministerin kommt die Maori Nanaia Mahuta auf diesen Posten. Nicht nur das ist ein Zeichen des Fortschritts.

Rund zwei Wochen nach ihrem deutlichen Wahlsieg hat Neuseelands Ministerpräsidentin Jacinda Ardern am Montag ihr neues Kabinett präsentiert. Außenministerin wird die Maori Nanaia Mahuta, die als erste Frau dieses Amt besetzt.

"Darauf bin ich stolz": Vielfalt im Kabinett

Die 50-Jährige war bisher Ministerin für Maori-Entwicklung und Lokalverwaltung. Sie ist die erste Frau im neuseeländischen Parlament, die ein Moko Kauae – ein traditionelles Kinn-Tattoo – trägt. Frauen mit Maori-Abstammung und gemischter Abstammung hätten in Neuseeland heute berufliche Möglichkeiten, die ihnen lange verschlossen waren, sagte Mahuta. Das Amt sei ein "riesiges Privileg".

Arderns 20-köpfiges Kabinett beinhaltet acht Frauen, fünf Maori und drei LGBT (Schwule, Bisexuelle und Transgender). "Dies ist ein Kabinett, das auf Verdiensten basiert und unglaublich vielfältig ist. Darauf bin ich stolz", sagte die 40-Jährige. Das Land hat nun zudem ein neues Ressort: Chris Hipkins wird Minister für Covid-19-Bekämpfung. Mit strikten Maßnahmen war es Neuseeland bereits zwei Mal gelungen, die Zahl der Neuinfektionen auf null zu senken.

Zusammenarbeit mit den Grünen – trotz Wahlsieg

Bei der Parlamentswahl am 17. Oktober hatte die Labour-Partei nach vorläufigen Ergebnissen eine absolute Mehrheit von 64 der 120 Parlamentssitze in dem südpazifischen Inselstaat errungen. Obwohl sie alleine regieren könnte, hatte Ardern am Wochenende angekündigt, ihre Zusammenarbeit mit den Grünen fortzusetzen. Beide Parteien hätten sich auf ein Kooperationsabkommen geeinigt.

"Wir haben in der vorigen Regierung gezeigt, dass wir gut zusammenarbeiten können. In Umwelt- und Wohlstandsfragen sind wir uns in vielen Punkten einig, die gut für Neuseeland sind." Deshalb wolle sie weiter auf die Expertise der Grünen setzen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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