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100 MillionĂ€re fordern Vermögensteuer fĂŒr die Reichsten

Von dpa
19.01.2022Lesedauer: 1 Min.
"Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt", fordert eine Gruppe von MillionÀren und MilliardÀren.
"Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt", fordert eine Gruppe von MillionÀren und MilliardÀren. (Quelle: Daniel Bockwoldt/dpa./dpa)
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Berlin/Davos (dpa) - Eine Gruppe von mehr als 100 MillionĂ€ren aus neun LĂ€ndern fordert zusammen mit internationalen Organisationen eine Vermögensteuer fĂŒr die Reichsten.

"Besteuert uns, die Reichen, und zwar jetzt", forderten die Gruppen Patriotic Millionaires, Millionaires for Humanity und Tax Me Now nach Angaben der Nothilfeorganisation Oxfam die Regierungen auf.

Dies wĂŒrde helfen, die extreme Ungleichheit zu verringern und soziale Grunddienste wie eine öffentliche Gesundheitsversorgung und Bildung zu finanzieren, teilte Oxfam am Mittwoch weiter mit. Oxfam verwies auf eine Analyse, wonach ein Steuervolumen von mindestens 2,5 Billionen Dollar (2,2 Billionen Euro) pro Jahr möglich sei.

Aufruf zur "Davos Agenda"

Die Patriotic Millionaires veröffentlichen ihren Brief anlÀsslich der Veranstaltungsreihe "Davos Agenda" des Weltwirtschaftsforums. Zu den Unterzeichnern und Unterzeichnerinnen gehören den Angaben zufolge die amerikanische Filmproduzentin und Erbin Abigail Disney, der dÀnisch-iranische Unternehmer Djaffar Shalchi, der amerikanische Unternehmer und Risikokapitalgeber Nick Hanauer sowie die österreichische Studentin und BASF-Erbin Marlene Engelhorn.

Eine Vermögensteuer, die bei MillionĂ€ren mit nur zwei Prozent jĂ€hrlich ansetze und bei MilliardĂ€ren auf fĂŒnf Prozent jĂ€hrlich steige, könnte den Angaben zufolge weltweit 2,52 Billionen US-Dollar pro Jahr einbringen. Damit wĂ€ren wesentliche Fortschritte bei ArmutsbekĂ€mpfung, Verteilungsgerechtigkeit bei Covid-19-Impfstoffen und allgemeiner Gesundheitsversorgung möglich. In dem Schreiben heißt es, die Welt habe in den vergangenen zwei Jahren großes Leid erfahren, wĂ€hrend die Reichsten noch reicher geworden seien und nur sehr wenige von ihnen angemessen Steuern bezahlt hĂ€tten.

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