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Vereinte Nationen: Reiche Länder zahlen zu wenig für Anpassung an Klimakrise


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UN-Report: Industriestaaten zahlen zu wenig an Entwicklungsländer

Von dpa
03.11.2022Lesedauer: 2 Min.
Eine Folge des Klimawandels: Weltweit steigen die Durchschnittstemperaturen.
Die Durchschnittstemperaturen steigen (Archiv): Der Weltgemeinschaft gelinge es nicht, die Menschen zu schützen, kritisiert UN-Generalsekretär Guterres. (Quelle: Reuters-bilder)
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Bereits jetzt brauchen viele Länder Geld, um die Folgen der Klimakrise abzufedern. Die internationalen Zahlungen reichten dabei nicht aus, so die UN.

Wenige Tage vor Beginn der Weltklimakonferenz in Scharm el Scheich warnt das UN-Umweltprogramm (UNEP) vor fehlenden Geldern zur Anpassung an die Klimakrise. In dem am Donnerstag veröffentlichten "Adaptation Gap Report" kritisieren die Autoren, dass insbesondere die Geberländer zu wenig Geld für die Entwicklungsländer bereitstellten. Nach UNEP-Berechnungen blieben die internationalen Hilfszahlungen an den globalen Süden fünf bis zehn Mal unter dem eigentlichen Bedarf der Länder.

Klimaexperten zufolge müssten Länder bereits jetzt längst in Projekte zum Küstenschutz, zur Wiederaufforstung oder zur Renaturierung von Flüssen investieren. Auch die Gesundheitssysteme müssten gestärkt werden, um die Folgen des Klimawandels für die Menschen abzufedern.

"Mit dem Krieg in der Ukraine und den globalen Lieferkettenproblemen scheint die Finanzierung der Klimaanpassung zurzeit nicht als drängendes Problem", sagte Inger Andersen, die Direktorin des UNEP. "Das Geld muss jedoch jetzt investiert werden, denn der Klimawandel wird uns auf Jahrzehnte beschäftigen."

Mehrheit der Länder hat Strategie zur Klimaanpassung

Auch UN-Generalsekretär António Guterres übte Kritik, insbesondere an den Industriestaaten: "Der aktuelle Bericht macht deutlich, dass es der Weltgemeinschaft nicht gelingt, die Menschen vor den gegenwärtigen Auswirkungen der Klimakrise zu schützen."

Trotzdem bewegten sich die Staaten durchaus in die richtige Richtung: Mittlerweile verfügten 84 Prozent der Länder weltweit eine eigene Strategie zur Klimaanpassung, heißt es in dem Bericht weiter. Zudem seien die Hilfsgelder des globalen Nordens 2020 um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Mittlerweile stellten die Industriestaaten 29 Milliarden US-Dollar (29,3 Milliarden Euro) zur Klimaanpassung zur Verfügung.

Dennoch müsse es viel schneller mehr Geld geben. Bis 2030 steigen nach UNEP-Berechnungen die weltweiten jährlichen Kosten für die Klimaanpassung auf 160 bis 340 Milliarden US-Dollar (161,9 Milliarden Euro). Zur Mitte des Jahrhunderts könne die Zahl sogar auf mehr als eine halbe Billion Dollar steigen.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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