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Wettervorhersage: Der Westen liegt auf der Sonnenseite

Pech für den Osten  

Der Westen liegt auf der Sonnenseite

10.03.2015, 18:48 Uhr | wetter.info, rf

Wettervorhersage: Der Westen liegt auf der Sonnenseite. Eis essen vor Schloss Benrath in Düsseldorf: Lisa und Julia freut's. (Quelle: dpa)

Eis essen vor Schloss Benrath in Düsseldorf: Lisa und Julia freut's. (Quelle: dpa)

Es geht ungerecht zu beim Wetter: Bis zum Wochenende liegt, grob gesagt, der Westen auf der Sonnenseite. Der Osten dagegen hat richtig Pech. Hier sind viele Wolken unterwegs, zum Glück aber wenig Regen. Die Temperaturen gehen ein gutes Stück zurück, und zum Wochenende hin schwappen die Tiefs über das ganze Land. Die Sonnenpause dürfte aber nur von kurzer Dauer sein, machte Karsten Kürbis von MeteoGroup Hoffnung.

Am Mittwoch liegt die Wettergrenze entlang einer Linie Lübecker Bucht - Harz - Thüringen - Passau. Westlich davon bilden sich in Richtung Landesinnere im Tagesverlauf zwar einige Wolken, "der freundliche Wettercharakter überwiegt aber ganz klar", sagte Kürbis im Gespräch mit wetter.info.

Weniger Glück haben der Osten und der äußerste Süden: An den Alpen liegen die Reste der alten Kaltfront vom Dienstag und bringen südlich von München Regen, oberhalb von etwa 900 Metern auch Schnee. Im Osten sorgen große Temperaturunterschiede zwischen hohen und bodennahen Luftmassen für die Bildung von Quellwolken, aus denen auch Schauer fallen.

Zweistellig im Westen

Je weniger Blau am Himmel, desto frischer wird's: Im Osten sind nicht mehr als 5 Grad drin, in der Lausitz 6 oder 7. Unter der Sonne im Westen geht es dagegen mit 12 bis 13 Grad wieder in den zweistelligen Bereich.

Am Donnerstag kommen die Wolken aus dem Osten kurzzeitig etwas weiter in die Mitte voran. Die Sonne scheint in einem weiten Bogen von Mecklenburg-Vorpommern über den Nordwesten und Westen über Hessen nach Baden-Württemberg.

Mehr Sonne geht nicht

"Bis zu elf Sonnenstunden kommen zusammen, mehr geht zu dieser Jahreszeit fast nicht", sagte Kürbis. An Rhein und Ruhr klettert das Quecksilber dazu passend auf milde 10 bis 14 Grad.

Im Osten und Südosten sind 5 bis 8 Grad das Höchste der Gefühle, immerhin regnet es wahrscheinlich nur in den östlichen Mittelgebirgen. "Hier werden die Wolken an den Bergen geradezu ausgequetscht", erklärte Kürbis. Oberhalb von 400 bis 500 Metern sollte man sich auch auf Schneefall einstellen.

Viele Wolken aber trocken

Am Freitag kippt die Wettergrenze von Nord-Süd auf Nordwest-Südost. Am meisten Sonne scheint demnach von der Eifel über die Pfalz nach Baden-Württemberg und Südbayern. Im großen Rest überwiegen die Wolken, es bleibt aber meist trocken.

Der Wind weht mäßig aus Osten und verfrachtet deutlich kühlere kontinentale Luft zu uns. Nur am Oberrhein werden noch mal niedrige zweistellige Höchstwerte erreicht. Selbst im Norden von NRW, der dann unter bedecktem Himmel liegt, ist bei 8 Grad Schluss.

Dämpfer am Wochenende

Richtig ungemütlich wird es vielerorts am Samstag: Im Osten fängt es an zu regnen, teils mit Schnee vermischt, und das bis in die tiefsten Lagen. "Kein Wintereinbruch", beruhigte Kürbis, aber nass und kalt.

Am Sonntag erwischt es auch den Westen, dann dürfte der Nachmittagsspaziergang für viele ins Wasser fallen. "Aus heutiger Sicht ist das aber eher ein kurzer Dämpfer", sagte Kürbis. Denn schon am Montag greift voraussichtlich wieder ein Hoch auf Deutschland über. "Es sieht dann wieder stark nach ruhigem und mildem Wetter aus", so der Meteorologe.

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