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Thailand: Dutzende Touristen in gesunkenem Schiff vor Phuket vermutet

Vor Urlaubsinsel in Thailand  

Dutzende Touristen in gesunkenem Schiff vermutet

06.07.2018, 16:05 Uhr | AFP, dpa, df

Thailand: Dutzende Touristen in gesunkenem Schiff vor Phuket vermutet. Ein Boot bringt gerettete Touristen an Land: Vor der Küste Thailands sind zwei Schiffe untergegangen. (Quelle: AP/dpa/Thailand Royal Police)

Ein Boot bringt gerettete Touristen an Land: Vor der Küste Thailands sind zwei Schiffe untergegangen. (Quelle: Thailand Royal Police/AP/dpa)

Vor der Urlaubsinsel Phuket kentern bei fünf Meter hohen Wellen zwei Schiffe mit Touristen. In einem der gesunkenen Wracks sind offenbar noch zahlreiche Passagiere eingeschlossen.

Nach zwei Schiffsunglücken vor der thailändischen Urlaubsinsel Phuket werden mehr als 40 vermisste Touristen in einem der untergegangenen Wracks vermutet. "Ich nehme an, dass sie in dem Boot eingeschlossen sind", sagte der Gouverneur von Phuket, Noraphat Plodthing. "Aber ich hoffe, dass einige von ihnen überlebt haben." Inzwischen bestätigten Rettungskräfte den Fund von 21 Leichen im Meer. Zehn weitere Leichen entdeckten Taucher in der gesunkenen "Phoenix".

"Phoenix" liegt in 40 Metern Tiefe

Das für Tauchausflüge genutzte Schiff "Phoenix" mit 90 überwiegend chinesischen Touristen an Bord war am Donnerstag in einen Sturm geraten. Nach Angaben des Kapitäns überschwemmten fünf Meter hohe Wellen das Deck und brachten es zum Kentern. Die "Phoenix" liegt nach offiziellen Angaben 40 Meter unter der Wasseroberfläche. Taucher versuchen, das Schiff noch immer zu erreichen. 

Neben der "Phoenix" ging vor der Insel Koh Mai Ton auch eine Jacht mit 39 Chinesen unter. Die Marine hatte zunächst rund 80 Menschen von beiden Schiffen retten können. Auch ein russisches Paar, dessen Jet-Ski bei der Insel Koh Racha gekentert war, konnte nach Angaben der Polizei gerettet werden.

In Thailand gibt es häufig tödliche Unfälle mit Schiffen, Bussen und anderen öffentlichen Verkehrsmitteln. Die Sicherheitsstandards sind niedrig.

Verwendete Quellen:
  • dpa, AFP

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