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Raumsonde "Hayabusa2": Roboter-Kundschafter auf Asteroiden gelandet

Raumsonde "Hayabusa2"  

Roboter-Kundschafter auf Asteroiden gelandet

23.09.2018, 08:42 Uhr | dpa

Raumsonde "Hayabusa2": Roboter-Kundschafter auf Asteroiden gelandet. Dieses Bild der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zeigt den Schatten der Raumsonde Hayabusa 2 über dem Asteroiden Ryugu.

Dieses Bild der Japan Aerospace Exploration Agency (JAXA) zeigt den Schatten der Raumsonde Hayabusa 2 über dem Asteroiden Ryugu. Foto: JAXA via AP. (Quelle: dpa)

Tokio (dpa) - Zwei kleine Roboter-Kundschafter der japanischen Raumsonde "Hayabusa2" sind 300 Millionen Kilometer von der Erde entfernt auf dem Asteroiden Ryugu gelandet. Das gab die japanische Raumfahrtbehörde Jaxa bekannt.

Die beiden trommelförmigen Roboter sollen vor dem für Oktober geplanten Aufsetzen der deutsch-französischen Landeeinheit "Mascot" Aufnahmen von der Oberfläche des Himmelskörpers machen und die Temperatur auf dem Asteroiden messen. Die Forscher wollen mit der Mission den Ursprüngen unseres Sonnensystems auf die Spur kommen.

Die beiden Kundschafter "Rover-1A" und "Rover-1B" mit dem gemeinsamen Namen "Minerva II" sind mit jeweils vier beziehungsweise drei Kameras ausgerüstet. Sie sollen zusammen Stereo-Aufnahmen von der Oberfläche des Asteroiden machen, hieß es. Die Roboter kommunizieren mit "Hayabusa2" über ein OME-E genanntes Gerät an Bord der Raumsonde. Dieses wird später auch zur Kommunikation mit dem deutsch-französischen Lander "Mascot" genutzt.

"Hayabusa2" startete im Dezember 2014 in Japan und erreichte nach fast vier Jahren im All Ende Juni ihr Ziel. Die Sonde soll sich dem Asteroiden während der Mission so sehr nähern, dass sie im dichten Überflug Material von seiner Oberfläche einsaugen und im Jahr 2020 zur Erde bringen kann. Der vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) und der französischen Raumfahrtagentur CNES entwickelte Lander "Mascot", dessen Landung auf dem Asteroiden Anfang Oktober erfolgen soll, wird auf Ryugu bleiben. Der Name Ryugu steht für den Unterwasserpalast eines Drachenkönigs aus der japanischen Überlieferung.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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