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Montélimar in Frankreich: Erdbeben im Südosten fordert Verletzte

Erschütterungen im Südosten  

Verletzte nach schwerem Erdbeben in Frankreich

11.11.2019, 21:38 Uhr | AFP , dpa

Montélimar in Frankreich: Erdbeben im Südosten fordert Verletzte. Epizentrum des Erdbebens in Südostfrankreich: Bei den schweren Erschütterungen am Montag wurden vier Menschen verletzt. (Quelle: GEOFON Extended Virtual Network)

Epizentrum des Erdbebens in Südostfrankreich: Bei den schweren Erschütterungen am Montag wurden vier Menschen verletzt. (Quelle: GEOFON Extended Virtual Network)

Im Südosten Frankreichs hat sich am Montag ein schweres Erdbeben ereignet. Die Erschütterungen waren bis in die Großstädte Montpellier und Lyon zu spüren. Es gab mehrere Verletzte.

Bei einem schweren Erdbeben in Südfrankreich wurden vier Menschen verletzt. Eine Person in Montélimar sei von einem herabgefallenen Gerüst so schwer verletzt worden, dass sie ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Das berichtete die Präfektur des Départements Drôme. Das Nachbar-Département Ardèche meldete drei Leichtverletzte.

Das Beben mit Epizentrum in der Nähe von Montélimar habe rund zehn Sekunden gedauert, berichteten Franceinfo und andere Medien. Der amerikanischen Erdbebenwarte USGS zufolge, deren Daten als weltweit verlässlich gelten, hatte es eine Stärke von 4,8.

Bewohner des Ortes Le Teil wurden aufgefordert, zunächst außerhalb ihrer Gebäude zu bleiben. Der Bürgermeister Olivier Pévérelli sagte Franceinfo, die Türme von zwei Kirchen drohten zusammenzustürzen. Drei Sporthallen seien für Bewohner geöffnet worden. "Wir hatten den Eindruck, dass es im Garten eine Explosion gab", sagte eine Augenzeugin dem Sender.

Atomreaktoren werden heruntergefahren

Der Energiekonzern EDF teilte am Abend mit, dass drei Reaktoren des Atomkraftwerks Cruas-Meysse rund zehn Kilometer nördlich von Montélimar vorrübergehend für Kontrollen heruntergefahren werden. Es habe keine Beschädigungen gegeben, doch es seien Vibrationen gemessen worden. Wie lange die Kontrollen dauern werden, blieb offen. Die anderen Atomkraftwerke in der Region würden weiterlaufen.

 

 
Die Erschütterungen waren in einem großen Gebiet im Südosten des Landes zu spüren – darunter in den Großstädten Montpellier und Lyon, wie Reporter der Nachrichtenagentur AFP berichteten.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagenturen dpa und AFP

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