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Coronavirus-Spekulationen: Sorge um Papst Franziskus

Coronavirus-Spekulationen  

Hustenanfälle bei Ansprache – Sorge um Papst Franziskus

01.03.2020, 17:13 Uhr | AFP

Hustenanfälle bei Ansprache – Sorge um Papst Franziskus

Hustenanfälle haben den Papst bei einer Ansprache durchgeschüttelt, eine mehrtägige Klausur sagte er wegen Erkältung ab. Der Vatikan dementierte bereits eine mögliche Infektion mit dem neuartigen Coronavirus. (Quelle: t-online.de)

Sorge um Papst Franziskus: Bei einer Ansprache hatte der 83-Jährige mit mehreren Hustenanfällen zu kämpfen. (Quelle: t-online.de)


Sorge um Franziskus: Hustenanfälle haben den Papst bei einer Ansprache durchgeschüttelt, eine mehrtägige Klausur sagte er wegen Erkältung ab. Der Vatikan weist Spekulationen über eine Coronavirus-Erkrankung zurück.

Papst Franziskus hat seine Teilnahme an einer mehrtägigen Klausur mit der römischen Kurie wegen einer Erkältung abgesagt. "Leider zwingt mich eine Erkältung dazu, dieses Jahr nicht teilnehmen zu können", sagte der 83-Jährige am Ende des Angelus-Gebets am Sonntag in Rom. Der Vatikan wies Spekulationen über eine Coronavirus-Erkrankung des Papstes zurück. 

In der Ansprache an die auf dem Petersplatz versammelten Gläubigen wurde Franziskus von mehreren Hustenanfällen durchgeschüttelt. Die Aufnahmen von seiner Ansprache und seine eigene Erklärung dafür sehen Sie oben im Video oder hier. "Es gibt keine Anzeichen, die uns dazu veranlassen, etwas anderes als eine leichte Erkrankung zu diagnostizieren", sagte ein Vatikan-Sprecher zu Journalisten auf Fragen nach einem möglichen Zusammenhang mit der Coronavirus-Epidemie.

Husten, Schnupfen, Heiserkeit: Franziskus sagt Messe ab

In den vergangenen Tagen hatte Franziskus bereits mehrere offizielle Termine abgesagt, darunter eine für Donnerstag geplante Messe. Nun sagte er seine Teilnahme an den traditionellen sechstägigen Exerzitien mit der Kurie im Dorf Ariccia südlich von Rom ab.

Schon während eines Gottesdienstes am Mittwoch hatte er gehustet und sich die Nase geputzt, zudem klang seine Stimme heiser. Am Freitag teilte Vatikan-Sprecher Matteo Bruni mit, der Papst werde von zu Hause aus arbeiten. Dennoch feierte er in seiner Residenz, dem Gästehaus St. Martha, weiterhin die Morgenmesse und empfing Besucher.

Trotz Coronavirus: Franziskus sucht Nähe zu Gläubigen

Trotz der Ausbreitung des neuartigen Coronavirus in Italien mit inzwischen mehr als Tausend Infizierten und 29 bestätigten Toten hatte Franziskus darauf verzichtet, auf Distanz zu den Gläubigen zu gehen. Bei öffentlichen Auftritten begibt sich der Papst gern in die Menge und schüttelt viele Hände.


Der 83-Jährige hat mehrere chronische Leiden. So hat er nur einen Lungenflügel und Probleme mit der Hüfte. Dennoch sagte er bisher fast nie Termine ab.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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