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Corona-Krise in Deutschland: RKI-Chef erklärt Anstieg der Todeszahlen

Pandemie in Deutschland  

RKI-Chef erklärt Anstieg der Todeszahlen

07.04.2020, 12:01 Uhr | rtr

RKI-Chef: Für Entspannung ist es noch zu früh

Am Dienstag informierte das Robert Koch-Institut erneut zur aktuellen Lage in Deutschland. Von einer Entspannung kann laut dem Präsidenten des Robert Koch-Instituts aber noch nicht die Rede sein. (Quelle: t-online.de)

Für Entspannung zu früh: Hier spricht der RKI-Chef über die aktuelle Lage und auch über eine positive Entwicklung. (Quelle: t-online.de)


Das Robert Koch-Institut hat noch keine Entspannung der Corona-Krise in Deutschland festgestellt. Die Anzahl der Toten und Infizierten steigt weiter. Dennoch gibt es auch positive Entwicklungen zu vermelden.

Obwohl inzwischen mehr Menschen von Covid-19 genesen als sich neu infizieren, gibt das Robert Koch-Institut (RKI) keine Entwarnung. "Von einer Entspannung kann noch nicht ausgegangen werden", sagte RKI-Präsident Lothar Wieler am Dienstag in Berlin. "Wir müssen die nächsten Tage abwarten." Schwankungen bei der Übermittlung der Zahlen von den Gesundheitsämtern seien immer möglich. Zudem habe die Ansteckungsrate zuletzt zwischen 1,2 und 1,5 gelegen. Das bedeutet, dass statistisch ein Infizierter 1,2 bis 1,5 weitere Menschen ansteckt. Am Freitag hatte das RKI noch von einer Rate gesprochen, die in den kommenden Tagen sogar unter eins sinken sollte.

Dennoch sprach Wieler angesichts der gesunkenen Zahl von Neuinfektionen von einer "sehr, sehr schönen" Entwicklung. Am Dienstag war die Zahl der Infektionen um gut 3.800 gestiegen und liegt insgesamt nun bei knapp 100.000, so das RKI. Die Zahl der Toten stieg um 173 auf 1.607. Diese Zahlen liegen leicht unter den Todes- und Infiziertenzahlen, die t-online.de bei den Gesundheitsämtern täglich recherchiert. Einen Überblick über die Corona-Infizierten in Deutschland finden Sie hier.


Dass zunehmend Alters- und Pflegeheime sowie Krankenhäuser von Covid-19-Ausbrüchen betroffen seien, werde die Totenzahl weiter steigen lassen. Zur Frage der Intensivbetten in Deutschland sagte Wieler, dass die Kapazitäten derzeit ausreichten. Eine Prognose könne er aber nicht geben. "Ich hoffe, dass sie ausreichen, aber ich kann es nicht sagen."

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur Reuters

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