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Coronavirus – Bundesregierung erwägt Reisewarnung für spanische Regionen

Wegen steigender Infektionszahlen  

Mögliche Reisewarnung – Spanien steht unter Beobachtung

14.08.2020, 15:06 Uhr | AFP

Coronavirus – Bundesregierung erwägt Reisewarnung für spanische Regionen. Vereinzelte Urlauber am Strand: Die Bundesregierung erwägt eine Reisewarnung für die Balearen. (Symbolbild) (Quelle: imago images/Michael Matthey)

Vereinzelte Urlauber am Strand: Die Bundesregierung erwägt eine Reisewarnung für die Balearen. (Symbolbild (Quelle: Michael Matthey/imago images)

Noch ist die Reisewarnung der Bundesregierung für Spanien auf wenige Regionen begrenzt. Doch das könnte sich bald ändern. Wegen steigender Corona-Neuinfektionen stehen beliebte Reiseziele der Deutschen zur Diskussion.

Die Bundesregierung prüft angesichts eines Anstiegs der Zahl von Corona-Neuinfektionen eine Reisewarnung für die Balearen. Darüber gebe es derzeit regierungsinterne Beratungen, sagte die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Maria Adebahr, am Freitag in Berlin. Eine solche Warnung gibt es bereits für mehrere spanische Regionen, Mallorca und die benachbarten Inseln sind bislang jedoch nicht betroffen.

"Wir beobachten die gestiegenen Fallzahlen in Spanien sehr genau", sagte Adebahr zur Entwicklung in dem bei deutschen Touristen beliebten Land. Dies gelte auch für die Balearen, wo es ebenfalls einen Anstieg der Infektionszahlen gebe. "Daher kann es sein, dass die Bundesregierung eine Reisewarnung ausspricht, sagte die Sprecherin weiter. Bislang gebe es dazu aber noch keine Entscheidung.

Das Auswärtige Amt wies darauf hin, dass die Entscheidung über Reisewarnungen anhand verschiedener Kriterien erfolge. Dazu gehöre insbesondere die Einstufung eines Staates oder einer Region als Risikogebiet durch das Robert Koch-Institut (RKI). Solche Risikogebiete sind laut RKI in Spanien derzeit Katalonien, Aragón, das Baskenland, Navarra und die Hauptstadt Madrid. Für diese Regionen besteht auch eine Reisewarnung des Auswärtigen Amts.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur AFP

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