Sie sind hier: Home > Panorama >

Öl-Katastrophe vor Mauritius: Frachter "Wakashio" auseinandergebrochen

Öl-Katastrophe vor Mauritius  

Auseinander gebrochener Frachter soll versenkt werden

16.08.2020, 14:56 Uhr | dpa, ssp

Frachter bricht auseinander, nun soll er versenkt werden (Quelle: Euronews)
Frachter bricht auseinander, nun soll er versenkt werden

Der Frachter, der vor dem Urlaubsparadies auf Grund gelaufen war, ist in zwei Teile zerbrochen. Öl tritt aus und bedroht die Lebensgrundlage der Einwohner.

Umweltkatastrophe vor Mauritius spitzt sich zu: Luftaufnahmen zeigen den auseinander gebrochenen Öl-Frachter. (Quelle: Euronews)


Was befürchtet wurde, ist nun offenbar eingetroffen: Der havarierte Frachter "Wakashio" ist auseinander gebrochen. Jetzt gibt es einen Wettlauf gegen die Zeit.

Der vor Mauritius havarierte Frachter "Wakashio" ist offenbar auseinander gebrochen. Luftaufnahmen, die oben im Video zu sehen sind, zeigen das ganze Ausmaß der Katastrophe. Laut dem Nachrichtenportal "lemauricien". werde der vordere Teil des Frachters nun sehr langsam abgeschleppt. 1.000 Kilometer vor der Küste soll er dann versenkt werden.

Der 300 Meter lange japanische Frachter war vor rund drei Wochen vor der Südostküste von Mauritius auf Grund gelaufen. Tagelang wurde er von den Wellen des tosenden Meers gepeitscht – bis einer seiner Tanks riss. Mehr als 1.000 Tonnen Treibstoff flossen in die Lagune vor Pointe d'Esny. 

Ölmenge an Bord noch unklar

Während Einsatzkräfte und Tausende freiwillige Helfer in einem Wettlauf gegen die Zeit versuchen, das Öl zu entfernen, nennt die Regierung es schon jetzt das schlimmste ökologische Desaster, das Mauritius je erlebt hat.

Am Donnerstag hatte der Eigner, Nagashiki Shipping, gemeldet, dass fast die gesamten verbliebenen 3.000 Tonnen Öl von Bord des Schiffes gebracht worden seien. Allerdings war am Samstag unklar, wie viel Öl noch in den Tanks ist.

Den auseinander gebrochenen Öl-Frachter vor Mauritius sehen Sie oben im Video oder, wenn Sie hier klicken.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtendienst Euronews
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal