Sie sind hier: Home > Panorama >

Keine Entwarnung – Hochwassergebiete bereiten sich auf nächste Welle vor

Keine Entwarnung  

Hochwassergebiete bereiten sich auf nächste Welle vor

03.02.2021, 14:17 Uhr | dpa

Keine Entwarnung – Hochwassergebiete bereiten sich auf nächste Welle vor. Baden-Württemberg, Bechingen-Zell: Ein Spielplatz steht am Ufer der Donau unter Wasser.  (Quelle: dpa/Kullen/SDMG)

Baden-Württemberg, Bechingen-Zell: Ein Spielplatz steht am Ufer der Donau unter Wasser. (Quelle: Kullen/SDMG/dpa)

Nach der vorläufigen Entspannung dürften ergiebiger Regen und Tauwetter in Hessen und Bayern für eine nächste Hochwasserwelle sorgen. Die Lage am Rhein hat sich stabilisiert.

Nach der vorläufigen Entspannung dürften ergiebiger Regen und Tauwetter in einigen Regionen Hessens für eine nächste Hochwasserwelle sorgen. Vor allem an den Flüssen Nidda, Kinzig und Fulda rechnete das Hessische Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) für Mittwoch wieder mit steigenden Wasserständen. Nach derzeitigen Berechnungen könne dabei an vielen Pegeln wieder die Meldestufe II erreicht werden, die für ein mittelschweres Hochwasser steht, so das HLNUG. Auch an der Werra und im Eder-Gebiet könnten die Meldestufen überschritten werden. Mit dem Hochwasserscheitel rechnen die Experten an diesem Donnerstag.

An der Nidder war am Mittwoch an einem Pegel noch die Meldestufe II erreicht, für den Unterlauf der Kinzig galt zunächst noch die Meldestufe I, also leichtes Hochwasser. Am hessischen Rheinabschnitt wurde den Angaben zufolge ein Hochwasserscheitel bereits am Dienstagabend oder in der Nacht zum Mittwoch erreicht. Hier rechneten die Experten mit anhaltend hohen Wasserständen auch in den kommenden Tagen durch weitere Regenfälle und Schmelzwasser. Auch am hessischen Neckarabschnitt sei die Meldestufe I überschritten – mit steigender Tendenz, wie es hieß.

Lage am Rhein entspannt sich

Am frühen Mittwochmorgen hatte der Rhein einen Pegelstand von 8,26 Metern erreicht und damit nicht die befürchtete kritische Marke von 8,30 Metern überschritten, ab der keine Schiffe mehr fahren dürfen. Aktuell gibt es sogar eine leicht sinkende Tendenz des Wasserstandes. Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Hessen, Oestrich-Winkel: Ein städtisches Fahrzeug befährt die überschwemmte und gesperrte B42. (Quelle: dpa/Armin Weigel)Hessen, Oestrich-Winkel: Ein städtisches Fahrzeug befährt die überschwemmte und gesperrte B42. (Quelle: Armin Weigel/dpa)

Im Norden und Osten Bayerns steigt die Hochwassergefahr dagegen ebenfalls wieder. Grund dafür seien Regen und Tauwetter, teilte der Hochwassernachrichtendienst des bayerischen Landesamtes für Umwelt in Augsburg am Mittwoch mit.

Kräftige Regenfälle am Mittwoch – Überschwemmungen möglich

Im oberen Maingebiet sind demnach für die Nacht auf Donnerstag Überschwemmungen einzelner Häuser oder von Verbindungsstraßen nicht auszuschließen. Auch die Donau könnte demnach wieder über die Ufer treten, dort wird voraussichtlich die zweite von vier Meldestufen erreicht.

Wegen Überschwemmungen waren in Donauwörth nach Angaben der Polizei am Mittwochmorgen noch zwei Bahnunterführungen gesperrt. Auch in Franken und der Oberpfalz traten mehrere Flüsse wieder über die Ufer (Meldestufe eins).

Der Deutsche Wetterdienst kündigte am Mittwochmorgen für den Freistaat weitere teils kräftige Regenfälle von Westen her an, die in der Nacht zu Donnerstag aber weitgehend abklingen sollen. Durch den Einfluss eines Hochdruckgebiets soll sich die Hochwasserlage danach erst einmal wieder entspannen.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Weltbild.detchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de

shopping-portal

Hinweis:

Der Internet Explorer wird nicht länger von t-online unterstützt!

Um sicherer und schneller zu surfen, wechseln Sie jetzt auf einen aktuellen Browser.

Wir empfehlen unseren kostenlosen t-online-Browser: