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Russland: Suchtrupps finden Trümmer von vermissten Flugzeug


28 Vermisste in Russland
Verschollenes Flugzeug – Suchtrupps finden Trümmer

Von dpa, afp, mam

Aktualisiert am 06.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Flugzeug des Typs An-26B: Sicherheitsbehörden befürchten, dass der Flieger abgestürzt sein könnte (Symbolbild).Vergrößern des BildesFlugzeug des Typs An-26B: Sicherheitsbehörden befürchten, dass der Flieger abgestürzt sein könnte (Symbolbild). (Quelle: Yuri Smityuk/TASS/imago-images-bilder)
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Nachdem der Funkkontakt zu einem russischen Passagierflugzeug abgerissen ist, suchen Rettungsteams nach der Maschine. Nun entdeckten sie einige Trümmerteile.

Ein Passagierflugzeug mit 28 Menschen an Bord ist wohl abgestürzt. Es galt als vermisst, nachdem die Fluglotsen den Kontakt zu den Piloten der Maschine verloren hatten.

Vier bis fünf Kilometer vom Zielflughafen auf der Halbinsel Kamtschatka entfernt seien Trümmerteile gefunden worden, sagte der Gouverneur von Kamtschatka, Wladimir Solodow, in einem auf der Behörden-Website veröffentlichten Video. Gepäckstücke oder Hinweise auf die Passagiere seien bislang nicht entdeckt worden, sagte er der Nachrichtenagentur Interfax. Unter Berufung auf die Luftrettung meldete die Agentur zudem, dass vermutlich alle Insassen gestorben seien. Die Suche nach Überlebenden sei am Abend (Ortszeit) wegen Einbruchs der Dunkelheit ausgesetzt worden, erklärte das Notfallministerium.

Warum stürzte es ab?

Die Maschine vom Typ AN-26 sei auf dem Weg von Petropawlowsk-Kamtschatski nach Palana auf der Halbinsel Kamtschatka gewesen, teilte das Katastrophenschutzministerium mit. Zunächst hatten örtliche Medien darüber berichtet. Demnach befanden sich 28 Insassen in dem Flugzeug, sechs davon Besatzungsmitglieder und zwei Kinder.

Es kursierten zunächst widersprüchliche Berichte über den möglichen Verbleib des Flugzeugs. So berichtete die Nachrichtenagentur Tass, die Maschine könnte ins Meer gestürzt sein. Interfax zufolge könnte das Flugzeug aber auch nahe eines Kohlebergwerks bei der Stadt Palana abgestürzt sein. Das Katastrophenschutzministerium hatte zunächst keine genaueren Angaben zum Verbleib der Maschine gemacht.

Die Suche wurde erschwert

Angesichts der geografischen Lage und schlechter Wetterbedingungen gestalteten sich die Rettungs- und Bergungsarbeiten nach Behördenangaben schwierig. Die Suche mit Hubschraubern und einem Flugzeug erfolgte laut Medienberichten in einem Radius von 15 bis 25 Kilometern um den Flughafen Palana, bevor sie am Abend unterbrochen wurde.

Der Flughafen Palana lag russischen Medienberichten zufolge zur Unglückszeit im Nebel und die Berge in der Umgebung waren von Wolken verdeckt. Die Antonow AN-26 sowjetischer Bauart wurde von einer kleinen örtlichen Fluggesellschaft betrieben und war laut Spezialisten-Websites 38 Jahre alt. Sie war nach Angaben des regionalen Verkehrsministeriums in gutem Zustand und hatte alle Sicherheitsüberprüfungen bestanden.

Russland hat nach mehreren tödlichen Flugzeugunfällen in den vergangenen Jahren die Sicherheit im Luftverkehr verbessert. Dennoch kommt es infolge mangelhafter Flugzeugwartung und laxer Sicherheitsstandards immer wieder zu Flugzeugunglücken. Das Ermittlungskomitee untersucht einer Mitteilung zufolge nun, ob Wetterbedingungen, technische Fehler oder ein Versagen des Piloten zu dem Unglück geführt haben.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagenturen AFP, dpa
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